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Stadt will Wildwuchs bei Werbung verhindern Hameln (geö). Dezenter, kleiner und weniger „marktschreierisch“ – so soll künftig die Werbung in Deisterstraße/Deisterallee sowie in der Bahnhofstraße und am Bahnhofsplatz ausfallen. Das ist die Vorstellung der Verwaltung, die vor allem dem Werbe-Wildwuchs Einhalt gebieten möchte. Künftig soll es nicht mehr erlaubt sein, die Hausfassaden mit einer unbeschränkten Zahl von Werbung zu tapezieren. Strikt verboten wird auch das Bekleben von Trafostationen, Schaltschränke. Beleuchtungsmasten, Papierkörbe und Bäumen sein. mehr

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Gotteshaus erhält neues Dach Groß Berkel (geö). Der Kirchengemeinde St. Johannis steht eine größere Sanierung bevor. Das Gotteshaus in Groß Berkel muss neu eingedeckt werden. Schon vor vier Jahren war bei einer Baubegehung durch das Amt für Bau- und Kunstpflege der Landeskirche Hannovers festgestellt worden, dass eine Dachsanierung notwendig sei. Mittlerweile ist aus Hannover der Bescheid eingetroffen, dass die Maßnahme durchgeführt werden kann. Die Erneuerung des Daches des Gotteshauses gilt als außerordentliche Baumaßnahme. „Das bedeutet, die Hauptlast der Kosten trägt die Landeskirche. Der Kirchenkreis beteiligt sich mit einer bestimmten Summe. Für solche außerordentlichen Baumaßnahmen stellt die Landessynode jedes Jahr einen Geldbetrag in den Haushalt ein“, erklärt Pastor Simon Pabst auf Anfrage. In die außerordentliche Baumaßnahme könnten zusätzlich auch eine teilweise Restaurierung der bleiverglasten Fenster und ein neuer Außenanstrich der Fenster aufgenommen werden, sowie eine Reparatur von Leitern im Turmaufstieg. Die Bauaufsicht des Projekts obliebt dem Bauamt der Landeskirche. Einen festen Termin für den Start der Arbeiten kann noch nicht genannt werden. Die für die Maßnahme anfallenden Kosten werden mit rund 150 000 Euro beziffert. Allerdings müsse nach Pabst letztlich „konkret geschaut werden, welche Summe es schlussendlich werden wird.“ mehr

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Die Welt mit anderen Augen sehen Bad Pyrmont (mes). Was bedeutet eigentlich „verrückt“? Im Alltag gebrauchen wir das Wort meist als Definition für von der (persönlichen) Norm abweichendes Verhalten. Ob ein Mensch verrückt ist, hängt jedoch sehr stark auch davon ab, wen man fragt. Jemand, der sich mit einem Gleitschirm vom Eiffelturm wirft oder mit dem Fahrrad nach Peking fahren will, würde wohl von vielen als verrückt bezeichnet werden. Auf der anderen Seite werden viele Leute einen Vorgarten voller Gartenzwerge als das Werk eines Verrückten bezeichnen. Das Inklusive Netzwerk des Sozialzentrums Hameln-Pyrmont e.V. mit Sitz in Bad Pyrmont hat jetzt das Projekt „ver-rücktes Leben“ gestartet. Über das ganze Jahr verteilt finden dazu Aktionen in der Kurstadt statt. mehr

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Sporthallen-Bau geht auf die Zielgerade Hameln (geö). Städtische Bauprojekte warten nicht selten mit bösen Überraschungen auf und können eine Eigendynamik entwickeln, die den Verantwortlichen Schweißperlen auf die Stirn zaubern: So kommt es immer wieder vor, dass der finanzielle Rahmen gesprengt oder die zeitliche Vorgabe nicht eingehalten werden kann. Solche Hiobsbotschaften sind im Zusammenhang mit dem Bau der Sporthalle Nord wohl nicht zu erwarten – zumindest befindet sich derzeit noch alles im grünen Bereich. „Wir liegen gut im Zeitplan und Kostenbereich, doch vor Überraschungen ist man nie gefeit“, teilt Hamelns Stadtbaurat Hermann Aden mit. Eine Aussage, die von den Mitgliedern des Ausschusses für Stadtentwicklung zufrieden aufgenommen wurde. Lediglich für ein paar Tage vor Weihnachten mussten die am Bau beteiligten Firmen ihre Arbeit aufgrund der Witterungsbedingungen einstellen. mehr

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Projekt: „Miteinander leben im Kuckuck“ Hameln (kl). „Schön, dass du da bist, ich habe da eine Frage. Ich komme später auf dich zu“, sagt eine Mitarbeiterin des Kuckucksnestes im Vorbeigehen zu Claudia Schmidt. Die muss gerade an ihr Handy gehen und einen Termin für ein Treffen beim Landkreis bestätigen. mehr

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Premiere für den Kulturführerschein Hameln (amg). Wenn Omas Sammeltassen das große Schweigen beim gemeinsamen Kuchenessen im Altenheim brechen und die sonst stillen Bewohner zu reger Kommunikation veranlassen, wenn in einem Problem-Stadtteil die Nähmaschinen rattern und Brücken zwischen den Menschen bauen – was hat das zu tun mit dem Aktionskünstler Joseph Beuys und mit Leuten, die das Berufsleben und die familiäre Lebensphase hinter sich haben? Dass hier überhaupt ein Bezug besteht, scheint zunächst nicht erkennbar zu sein. Und dennoch: „Jeder Mensch ist ein Künstler“, hat Joseph Beuys gesagt. Und meinte damit, dass jeder Eigenschaften und Fähigkeiten besitzt und mit originellen Ideen und kreativem Handeln zum Wohle der Gesellschaft beitragen kann. mehr

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Schulzentrum Nord soll 2018 ans Netz gehen Hameln (geö). Das Preisgericht hatte die Qual der Wahl: 19 Architekturbüros reichten ihre Entwürfe für das Projekt „Schulzentrum Nord“ ein. „Für die Jury war die Beurteilung keine leichte Aufgabe“, betonte Thorsten Sander (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung. Die Entwürfe mussten hohen Ansprüchen gerecht werden. Einerseits geht es darum, „die Identität der vorhandenen Gebäude von AEG und IGS zu bewahren, andererseits das Gemeinsame zum Ausdruck zu bringen“, so Sander. Aus Sicht der Jury hat diese Aufgabe das Büro Vennenberg + Zech in Hannover am besten – zumindest auf dem Papier – bewältigt und den Zuschlag für das Mammutprojekt erhalten. Das Büro ist in der Region bekannt, war beteiligt an der Sanierung und Erweiterung des Hallenbades in Emmerthal wie auch am Wiederaufbau der Hufeland Therme. mehr

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Museum schon jetzt ein Hingucker Bad Pyrmont (mes). Von einer „ganz anderen Qualität als vorher“ schwärmt Dr. Dieter Alfter. Im Zuge der Neugestaltung des Pyrmonter Museums im Schloss wurden die Räume mit satter frischer Farbe bearbeitet. Das eine rot, das andere dunkelblau, das nächste hellblau – der Museumsleiter gab den Medien jüngst einen ersten Einblick in die erste Etage mit ihren Zimmern. Auch Bürgermeister Klaus Blome stieß dazu und zeigte sich angetan. mehr

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„Rats“ erobert die Mailänder Expo Hameln (geö). Mailand – der Name lässt aufhorchen. Weltberühmt ist die italienische Messestadt für den Dom, da Vincis „Abendmahl“, die Mailänder Scala und zwei erfolgreiche Fußballclubs. Und im Sommer wird „Rats“ in der Mode-Metropole aufgeführt – als offizieller Beitrag Niedersachsens für das Kulturprogramm der Expo. mehr

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Demo gegen den Fremdenhass Hameln (geö). Eine beeindruckende Resonanz war dem Aufruf des Bündnisses „Bunt statt braun“ beschieden. Rund 900 Menschen versammelten sich am Montagabend zu einer Mahnwache am Hamelner Bahnhof, um Fremdenhass, politischen und religiösen Fundamentalismus eine Absage zu erteilen. Redner traten ans Pult, darunter auch Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese. Das Stadtoberhaupt erinnerte daran, dass Hameln schon in der Vergangenheit Menschen aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen Heimat gegeben habe. Er habe zwar Verständnis dafür, dass die Unterbringung von Flüchtlingen bei einigen Menschen Fragen aufwerfe, sie sei „aber eine Aufgabe, die wir gemeinsam schultern müssen“. Philipp Meyer, Superintendent des Kirchenkreises Hameln-Pyrmont, wählte deutliche Worte: „Vor Gott gibt es keine Ausländer. Auf unserer Erde ist genug Platz für alle Menschen.“ Sehr zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung zeigten sich Silvia Büthe und Volker Eggers, die die Kundgebung organisiert hatten: „Wir stehen für einen bunten und toleranten Landkreis Hameln-Pyrmont. Großartig, wie Hameln Gesicht zeigt.“ Für Landrat Tjark Bartels ist die Pegida-Bewegung „rechte Hetze“. Im deutschen Grundgesetz seien Freiheitsrechte – auch das Recht nach freier Religionsausübung – stark verankert. mehr

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Kommunen fordern mehr Erdverkabelung Hameln-Pyrmont (geö). Der Druck gegen die geplante Monsterstromtrasse „SuedLink“ hat an Intensität zugenommen. Dieser Tage überreichte Hameln-Pyrmonts Landrat Tjark Bartels in seiner Eigenschaft als Sprecher der betroffenen Landkreise dem Präsidenten der Bundesnetzagentur die „Hamelner Erklärung“. Mit dieser Resolution protestieren 18 Bürgermeister und Landräte gegen den vorgesehenen Trassenverlauf, üben zugleich Kritik am Planungsverfahren. mehr

Lokales

Grundschule Fischbeck ist fit für die Inklusion Fischbeck (kl). Die Städte und Gemeinden haben die Auflage erhalten, ihre Grundschulen fit für die Inklusion zu machen, was heißt, dass Barrierefreiheit hergestellt werden muss. An der Grundschule Fischbeck hat die Stadt Hessisch Oldendorf jetzt rund 70 000 Euro in entsprechende Baumaßnahmen investiert, die gerade abgeschlossen werden. mehr

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Staatsbad erhält 24 Millionen vom Land Bad Pyrmont (ti). Finanzmister Peter-Jürgen Schneider nutzte die Gelegenheit der Bekanntgabe des Nachfolgers von Kurdirektor Heinz-Hermann Blome für ein verspätetes Weihnachtsgeschenk. „Wir haben dem neuen Geschäftsführer Maik Fischer gleich eine spezielle Herausforderung mitgebracht. Dabei geht es um die anstehenden Baumaßnahmen in Bad Pyrmont. Für die Sanierung und Modernisierung des Königin-Luise-Bads (KLB) sowie umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen in den Hotels Steigenberger und Fürstenhof investiert das Land knapp 24 Millionen Euro und unterstreicht damit die Bedeutung des Staatsbades Pyrmont“, verkündete der Minister. mehr

Lokales

Schülerin gesteht Bombendrohung Hameln (leo). Ein 14-jähriges Mädchen hat durch einen Anruf einen Bombenalarm am Hamelner Bahnhof ausgelöst. Nach Angaben der Polizei hat die Hamelnerin die Tat gestanden. Die erste Drohung war am Sonntagnachmittag um 15.25 Uhr eingegangen. Eine jugendlich klingende Anruferin drohte an, dass in einer halben Stunde am Hamelner Bahnhof eine Bombe hochgehen würde. Die Polizei hatte daraufhin das Bahnhofsgebäude, eine Gaststätte, einen Imbiss, das Kino und das Parkhaus geräumt. Zahlreiche Menschen mussten im Regen warten, bis die Polizei Entwarnung geben konnte. mehr

Lokales

Insolvenzverfahren eröffnet Hameln. Die Klütturm Hotel GmbH, die Betreibergesellschaft des Hotel-Restaurants Klütturm, hat beim Amtsgericht Hameln einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Das Amtsgericht bestellte den Hamelner Rechtsanwalt Martin Schmidt von Schultze & Braun zum vorläufigen Insolvenzverwalter. mehr

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Museum erhält Nachlass des Malers Hugo Stuhl Bad Pyrmont (Hei). Nicht alles, was ein Museum besitzt, kann auch immer gezeigt werden, selbst manches Wertvolle muss aus Platzmangel erst einmal im Fundus untergebracht werden. So geht es jetzt dem Museum im Schloss mit dem gesamten bildnerischen Nachlass des Malers und Kunstpädagogen Hugo Stuhl (1905-1984). Insgesamt 972 Arbeiten, im Weserbergland oder während vieler Reisen in Südeuropa entstanden, wurden Dr. Dieter Alfter von einer Großnichte des Künstlers übergeben. mehr

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SPD-Chef: Sinneswandel oder Taktik? Hameln (geö). Er habe sich schon die Augen reiben müssen angesichts der von Oberbürgermeister Claudio Griese vorgelegten Haushaltsvorlage. Es war allerdings weniger die „schwarze Null“, über die sich SPD-Fraktionschef Wilfried Binder wunderte, sondern der „Sinneswandel“ des christdemokratischen Rathaus-Chefs. „Unsere alten Forderungen wurden hier mehr oder weniger eins zu eins umgesetzt“, betont Binder. In ironischem Tonfall beglückwünscht denn auch die SPD-Fraktion den Oberbürgermeister zu seiner Etatvorlage. „Mit seiner Amtsübernahme kam die Einsicht, dass der Haushalt der Stadt Hameln ohne zusätzliche Einnahmen nicht ausgeglichen werden kann.“ Und die Sozialdemokraten fragen sich: „Kam der Sinneswandel über Nacht oder war alles nur Taktik?“ mehr

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„Entwurf trägt auch die Handschrift der Gruppe!“ Hameln (geö). Wen wundert‘s: Die aus CDU und Grüne bestehende Mehrheitsgruppe wird dem am Dienstagabend von Claudio Griese präsentierten Haushaltsentwurf ihre Zustimmung geben. Der christdemokratische Oberbürgermeister liefert mit einem ausgeglichenen Etat freilich eine Steilvorlage, der die Ratsfraktionen eigentlich nur mit allgemeinem Kopfnicken begegnen können. mehr

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Der neue Kurdirektor heißt Maik Fischer Bad Pyrmont (ti). Der niedersächsische Finanzminister Peter-Jürgen Schneider und der Aufsichtsratsvorsitzende des Staatsbades Bad Pyrmont, Stephan Kirsch, bilden den offiziellen und nicht gerade gewöhnlichen Rahmen, als es um die Bekanntgabe geht, wer denn nun die Nachfolge für den Ende Februar in den Ruhestand gehenden langjährigen Kurdirektor Heinz-Hermann Blome antreten wird. Nun ist also die Katze aus dem Sack: Blomes bisheriger Stellvertreter Maik Fischer ist der Neue. mehr

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Griese steuert die schwarze Null an Hameln (geö). Hamelns neuer Oberbürgermeister ist für Überraschungen gut: Das hat er in seiner bisher kurzen Amtszeit immer wieder bewiesen. Vor allem zeichnet sich Griese dadurch aus, einen radikal anderen Kurs gegenüber seiner Vorgängerin zu fahren. Und er hat damit Erfolg. Nun hat der Verwaltungschef den Etat der Stadt unter die Lupe genommen. Ein Loch von 6,3 Millionen Euro klaffte im Haushaltsplanentwurf für 2015, den die frühere Oberbürgermeisterin im Oktober vergangenen Jahres vorgelegt hatte. mehr
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