Auch 2016 viele Ja-Sager in Pyrmont

Bad Pyrmont (mes). Eine geraume Zeit lang galt die Institution der Ehe als verstaubt, überholt und insgesamt veraltet. Inzwischen hat sich eine Wende ergeben: Heiraten ist wieder schwer in Mode gekommen. 116 Paare haben sich im vergangenen Jahr in Bad Pyrmont das Ja-Wort gegeben. In 2015 waren es ebenso viele plus zwei Lebenspartnerschaften (2014: 118, 2013: 84).

Für den aufregendsten Tag im Leben, der unvergesslich in Erinnerung bleiben soll, haben die Brautleute viel vorzubereiten. In der modernen Gesellschaft können heiratswillige Paare viel von der Vorbereitung und Organisation online über das Internet erledigen. Doch etwas Bürokratie vor einer Hochzeit ist unvermeidbar. Ein Aufgebot bestellen, wie es in früheren Tagen üblich war, ist jedoch heutzutage nicht mehr zwingend erforderlich. Der vormalige Aushang, der die beabsichtigte Eheschließung etwa zwei Wochen lang veröffentlichte, diente zum Zweck der Vorbringung von Einwänden gegen die Verbindung. Im Jahre 1998 wurde dieses Ehegesetz verabschiedet.

Trotzdem müssen die Partner vor einer Eheschließung einige administrative Aufgaben erledigen. Wer sich entschieden hat, zu heiraten, wählt einen geeigneten Termin und meldet sich dann beim zuständigen Standesamt zur Eheschließung an. Beim Standesamt müssen die Beteiligen einige Unterlagen vorlegen: einen gültigen Personalausweis oder Reisepass sowie eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister.

In Bad Pyrmont gibt es gleich zwei Optionen, wo sich Braut und Bräutigam das Ja-Wort geben können: im Trauzimmer des Standesamtes und im Tischbeinsaal des Schlosses Pyrmont.