Gemeinsam Barrieren aufbrechen

Bad Pyrmont (ar). Donnerstag, 11. Mai: Vortrag „Stimmenhören“ Freitag, 19. Mai Ausstellung Flucht, Migration und Vertreibung Samstag, 12. August Kunterbunte Spielefest Donnerstag, 14. September Theatergruppe Grenzenlos Samstag, 16. September Bio-Bauernhof Mittwoch, 22. November Rauchpuster und Springolin Lesung Mittwoch, 6. Dezember Grimms Neue Märchen 2.0 Aktionen, Lesungen, Vorträge, Ausstellungen – ein richtig großes Jahresprogramm an Veranstaltungen hat der Verein Inklusives Netzwerk Bad Pyrmont in seinem Kulturprojekt „Ver-rückte Leben“ aufgelegt. Die Initiatoren wollen im mittlerweile dritten Jahr ihrer Reihe kreative Lösungen für das Zusammenleben aufzeigen und, wie schon mit dem Motto des Weltautismustages am 2. April: „Gemeinsam Barrieren aufbrechen“. Hier ein Blick ins Programm: In der Wandelhalle wird ein interessanter unter dem Titel geboten, bei dem Diplompsychologin Caroline von Thaysen und Antje Wilfer, Stimmenhörende und Expertin aus Erfahrung, vom Umgang mit Andersartigkeiten erzählen.: An diesem Freitag wird in der Brunnenstraße eine eröffnet, bei der gemeinsam mit dem Berufsförderungswerk auf 20 großformatigen Bildern eine Geschichte von anhand aktueller Berichte von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten und Afrika erzählt wird. Diese Ausstellung läuft bis zum 9. Juli, die Eröffnung beginnt am 19. Mai um 17 Uhr im Pyrmonter Rathaus. ab 11 Uhr: Für Jung und Alt, Groß und Klein, mit und ohne Handicap ist das gedacht. Dabei werden auf dem Sportplatz an der Windmühle in Eichenborn spielerische Aktionen geboten, bei denen es keine Gewinner oder Verlierergibt.: In der Cafeteria der Diakonie Himmelsthür in der Marienstraße heißt es „Die bewegten 60er-Jahre“. Eine spannende Präsentation dieser Zeit bietet die , wenn es darum geht, die Szenen eines Jahrzehnts darzustellen, das die Welt bewegte und veränderte. Diese Zeit des großen Wandels wird von Menschen mit Handicap präsentiert. Ihre Aufführung weist zurück auf die Anfänge des Fernsehens mit Blick auf den Mond, die Geburtsstunde des Beat oder die gelebte Freizügigkeit der Blumenkinder.: Die Frage, ob Kühe lila sind, wird an diesem Tag gründlich geklärt. Dann will Ulrike Rosenthal mit Kindern den Eickermann-Nitsche besuchen und feststellen lassen, welche Farbe Kühe wirklich haben und was die Tiere an Futter und Pflege brauchen. Anschließend geht es durch den Wald zum Schellental, wo bereits Erfrischungenwarten.: Das Haus im Wind mit Birgit Hänning geht unter dem Thema auf die Kreativität von Menschen ein, bei denen „normale“ Sprache nicht ausreicht. Denn, so die Einschätzung der Macher: Menschen mit Besonderheiten verschiedenster Art wissen sich zu helfen. Kabarettisten und Wissenschaftler, Kinder und Jugendliche sowie Menschen mit Neurodiversität bereichern unsere Sprache mit Neuschöpfungen. Diese findet ab 17 Uhr im Konferenzraum des Staatsbades statt.: Ab 19.30 hat schließlich hat auch der Nikolaustag noch etwas zu bieten. Da wird in der Parkresidenz die Frage gestellt: „Wer hat Grimms Märchen ver-rückt?“ Die Autorin und Diplom-Sozialpädagogin Britta Daniel-Tonn aus Hameln wird aus ihrem Buch mit viel Gestik, spannend, gewaltfrei und kindgerecht lesen und erzählen.