Lage, Lage, Lage…

Weserbergland (ey). Platz ist in der kleinsten Hütte, wie uns der Volksmund mitzuteilen pflegt. Doch muss kein Häuslebauer oder Immobilienkäufer zwingend darauf verzichten, denn von (Groß-)Stadtzentren entfernt können je nach Lage des Objekts die Träume vom Eigenheim zu teils beachtlich niedrigen Preisen wahr gemacht werden. Noch dazu die anhaltenden Niedrigzinsen bei der Finanzierung hilfreich sind. Diese Faktoren lassen das Weserbergland seit einiger Zeit in bestem Licht für Kapitalanleger erscheinen, die von hohen Mieten im Großraum Hannover die Nase voll haben. Die Immobilienwelle rollt, und sie rollt gut für die Region, weil die Lage gut ist. Und schließlich kommt’s ja bekanntlich auf drei Dinge an: Lage, Lage, Lage!

„Die Nachfrage nach Immobilien im Weserbergland ist immens. Bisweilen ist sie höher als das Angebot“, sagt Gerd Hundertmark, Leiter der Immobilienvermittlung bei der Sparkasse Hameln-Weserbergland. Um dem rasenden Interesse folgen zu können, entstünden neue Baugebiete. Allen voran „Kranzberg“ in Bakede (Bad Münder), das aufgrund der Nähe zur Autobahn 2 hervorragend an die Landeshauptstadt Hannover angebunden sei. Nicht weniger als 70 Bauplätze entstehen hier in drei Bauabschnitten im 1600-Einwohner-Dorf. Aber es geht auch kleiner, beispielsweise in Haverbeck (Hameln). Von neun von der Sparkasse Hameln-Weserbergland FinanzServices GmbH angebotenen Baugrundstücken seien bereits sechs verkauft worden; drei sind noch zu haben. Die Grundstücksgrößen liegen zwischen 700 und knapp 800 Quadratmetern, die Kaufpreise zwischen 75 und 76 Euro pro Quadratmeter – „und damit deutlich unter den Preisen, die im Großraum Hannover vorherrschen“, sagt Gerd Hundertmark. Selbst Springe sei für viele, die investieren wollten, keine Alternative mehr, weil: teurer als das Weserbergland. Das Preisgefälle ist groß, und viele Kapitalanleger folgen diesem Gefälle, „zumal die Verkehrsanbindung des Weserberglandes, und hier nicht nur der Teil Bad Münder, sondern insgesamt, dank der S-Bahn und der in den vergangenen Jahren ausgebauten Bundesstraße gut ist“, so Gerd Hundertmark.

Silke Störp, Leiterin des Volksbank Immobilienservices Hameln-Stadthagen (VIS) bestätigt den Trend am Eigenheim. Weil das Interesse an eigenem Wohnraum ungebrochen sei, werde neben den bestehenden Immobilien, die die Volksbank Hameln-Stadthagen vermarkte, auch neuer Wohnraum geschaffen. Mit riesigem Erfolg: „Mit den Häusern ’Kurparkblick‘ und ’Friedrichsquelle‘ setzen wir neue Akzente“, sagt Silke Störp. Die meisten Wohnungen seien bereits vor Fertigstellung der Gebäude veräußert worden. Silke Störp: „Wohnraum in bester Lage ist beliebt.“ Exklusives inklusive – so war auch das Bauprojekt ’Hamelblick’ von der VIS beworben worden, und es dauerte nicht lange, bis fast alle 19 Wohnungen in dem modernen Stadthaus an der Lohstraße im Herzen der Rattenfängerstadt einen Besitzer gefunden hatten.

Das Weserbergland gewinnt mehr und mehr an Wert. Das wird sich sicher auch auf die Preise auswirken. Schon in wenigen Jahren könnten sie deutlich über den heutigen liegen. Wer also seinen Traum vom Eigenheim in die Tat umsetzen möchte, ist gut beraten, nicht zu lange zu warten. Denn merke: Steigt die Nachfrage, steigt auch der Preis.