Schnelleres Internet

Hessisch Oldendorf. Gute Nachrichten für Hessisch Oldendorf kommen vom Landkreis in Sachen Glasfaser-Ausbau: Die für den Ausbau in den einzelnen Stadtteilen wichtige 40-Prozent-Hürde wurde bereits von fünf Dörfern genommen: In Barksen, Segelhorst, Wickbolsen, Rohden und Rohdental haben jeweils zum Teil deutlich mehr als die geforderten 40 Prozent aller Haushalte Verträge mit dem Provider htp abgeschlossen und den Anschluss an das Glasfasernetz beantragt. Bürgermeister Harald Krüger kann also durchatmen: „Ich freue mich, dass die Bürgerinnen und Bürger die Bedeutung einer flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet für unsere Stadt erkannt haben. Und ich danke allen Beteiligten für die professionelle Durchführung der Informationskampagne.“

Damit konnte der Startschuss für den Ausbau gegeben werden. Erster wichtiger Baustein ist die Errichtung einer Übergabestation (POP) nahe der Grundschule am Rosenbusch. Von hier aus wird derzeit eine Leitung nach Barksen verlegt, um die dortigen Haushalte anzuschließen. „Die anderen Dörfer werden dann zügig folgen. Die von htp beauftragte Baufirma wird ab jetzt mit fünf Kolonnen gleichzeitig im Stadtgebiet tätig sein, damit das Mammut-Projekt auch fristgerecht fertiggestellt werden kann“, berichtet der im Rathaus der Stadt Hessisch Oldendorf für den Glasfaser-Ausbau zuständige Fachbereichsleiter Heiko Wiebusch.

Währenddessen geht die Informations- und Anmeldekampagne weiter. Für Bensen endet die Anmeldefrist am 18. Februar. „Hier sind wir noch nicht ganz am Ziel. Zehn Anmeldungen fehlen noch“, so Wiebusch, der aber optimistisch ist, dass Bensen die 40-Prozent-Hürde nimmt. Auch in Segelhorst können noch bis zum 24. Januar und in Rohden bis zum 31. Januar Verträge abgeschlossen werden.

Als Nächstes geht es mit der Informationskampagne voraussichtlich im Frühjahr in Langenfeld, Krückeberg, Welsede, Großenwieden und Kleinenwieden weiter; es folgen die übrigen Dörfer nördlich der Weser mit Fischbeck und dann der Südweserbereich und die Kernstadt. Die Termine stehen derzeit noch nicht fest; Sie werden aber rechtzeitig bekannt gegeben.