Reisemobilstellplatz steigt in seiner Beliebtheit

Bad Pyrmont. Nachdem in den ersten drei Betriebsjahren die Übernachtungszahlen des Reisemobilhafens relativ konstant bei rund 12500 Übernachtungen lagen, gab es im vierten Jahr erstmalig einen richtigen Schub. So zählt der Stellplatz per 31. Dezember 2018 circa 13800 Übernachtungen, davon etwa 13411 kurbeitragspflichtige. Im Vorjahr waren es noch 12224 kurbeitragspflichtige Übernachtungen bei insgesamt rund 12500 Nächten. „Eine Steigerung von über zehn Prozent ist im abgelaufenen Jahr schon fast eine kleine Sensation, denn in Bad Pyrmont hatten wir extrem schwierige Bedingungen und der Markt wuchs nur um rund fünf Prozent. Wir haben also Marktanteile gewonnen“, so Karsten Stahlhut, Geschäftsführer der Bad Pyrmont Tourismus GmbH.

„Lang anhaltende, große Hitze, Brückensperrungen, zahlreiche Neueröffnungen anderer Stellplätze auf hohem Niveau machten uns dabei das Leben nicht unbedingt leichter,“ ergänzt Marketingassistentin Regine Köpnick. Es scheint, als würde der Stellplatz in der Szene immer mehr Fans erreichen. Dies mag sicherlich auch an dem Inklusivangebot und dem guten Service liegen, welche die Gäste sehr schätzen. Unterstützt wird diese These durch die Tatsache, dass die Durchschnittsaufenthaltsdauer kontinuierlich steigt und mittlerweile deutlich über dem landesweiten Schnitt liegt, der nur 1,3 Nächte beträgt. „In Bad Pyrmont liegen wir mittlerweile bei über zwei Nächten, was ein Erfolg des Konzeptes sein wird,“ ist sich Stahlhut sicher. Nicht ohne Grund wird der Stellplatz seit Jahren von der Fachzeitschrift ProMobil zum „Stellplatz des Jahres“ nominiert. Hinzu kommt aktuell die Wahl zu den besten Stellplätzen des Portals „Caramaps“.

Für 2019 sind keine großen Veränderungen angedacht und die aktuellen Planungen bewegen sich nur leicht über Vorjahresniveau. Ab 2020 kann es zu einer moderaten Preiserhöhung kommen. „Als Tourismusorganisation ist es unser Ziel, die Gästezahlen und somit die Wertschöpfung für Bad Pyrmont zu maximieren und die Kosten zu decken, das gelingt uns bisher sehr gut“, schließt Stahlhut ab.