Wer die Wahl hat, macht das Kreuz

Hameln-Pyrmont (mes). Der Countdown läuft: Am 26. Mai sind rund 43000 Hamelner Wähler zur Wahl des Europäischen Parlaments aufgerufen. Etliche Bürger haben von ihrem Wahlrecht bereits Gebrauch gemacht. „Wir hatten einen sehr starken Auftakt bei der Briefwahl“, sagt Stadt-Pressesprecher Thomas Wahmes auf Anfrage von HALLO Mittwoch. Seit vergangener Woche Montag und bis zum 24. Mai können Hamelner ihre Briefwahlunterlagen persönlich im Rathaus abholen oder gleich vor Ort ihr Kreuz machen.

„Das Wahl-Team hat alle Hände voll zu tun“, so Wahmes weiter. Jedoch müsse das nicht zwingend ein Indiz für eine allgemein starke Wahlbeteiligung sein. „Der Andrang ist bislang bei jeder Wahl anfangs groß gewesen“, weiß er. Im Wählerverzeichnis der Stadt Hameln sind automatisch alle Wahlberechtigten aufgenommen, die am Stichtag 14. April in Hameln gemeldet waren. Wahlberechtigte, die sich nach dem 14. April in der Rattenfängerstadt angemeldet haben, bleiben an ihrem alten Wohnort wahlberechtigt, können aber im Bürgeramt oder im Wahlbüro der Stadt Hameln bis zum 5. Mai die Aufnahme in das Hamelner Wählerverzeichnis beantragen. Umzüge innerhalb Hamelns bleiben unberücksichtigt.

Wer seine Briefwahlunterlagen persönlich abholen oder gleich vor Ort wählen möchte, hat hierzu bis einschließlich Freitag, 24. Mai, in der Cafeteria der Stadt Hameln – Rathaus, Erdgeschoss, im Verbindungstrakt zum Hochhaus – Gelegenheit. Öffnungszeiten: Montag und Dienstag von 8 bis 15 Uhr, Mittwoch und Freitag von 8 bis 13 Uhr, Donnerstag von 8 bis 17.30 Uhr sowie Samstag, 4. Mai, von 9 bis 12 Uhr. Wahlberechtigte, die in ein Wählerverzeichnis eingetragen sind, können ihr Wahlrecht ohne Vorliegen eines besonderen Grundes durch Briefwahl ausüben. Dazu müssen sie bei der Gemeinde ihres Hauptwohnortes einen sogenannten Wahlschein schriftlich beantragen. Dies kann auch mithilfe der Wahlbenachrichtigungskarte erfolgen.

Im Landkreis Hameln-Pyrmont werden die Stimmzettel in 187 Urnenwahl- und 16 Briefwahlbezirken ausgezählt. „Die dafür gebildeten Wahlvorstände umfassen rund 1400 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer“, gibt Landkreispressesprecherin Nikola Stasko Auskunft. Zusätzlich seien in den Rathäusern der kreisangehörigen Gemeinden und im Kreishaus insgesamt circa 130 Mitarbeiter im Einsatz. „Für die Wahl haben wir extra Mitarbeiter abgestellt“, ergänzt Thomas Wahmes.

Nach Schließung der Wahllokale am 26. Mai um 18 Uhr werden in den Städten und Gemeinden die Stimmen durch ehrenamtliche Wahlhelfer ausgezählt. Die Auszählung der Wahlbriefe erfolgt im Kreishaus. Sobald die Ergebnis-Meldungen der einzelnen Wahlvorstände eingegangen und verarbeitet sind, werden sie auf der Homepage des Landkreises bereitgestellt. Jeder Wähler hat eine Stimme.