Holzminden / Stadtoldendorf. Zum 41. Kreisjugendfeuerwehrtag konnte die Kreisjugendfeuerwehrwartin Aline Schwannecke zahlreiche Vertreter der 27 Jugend- und 13 Kinderfeuerwehren des Landkreises Holzminden in Stadtoldendorf begrüßen. In ihrem Jahresbericht blickte sie auf ein ereignisreiches 2022 zurück. Als besondere Highlights führte sie den Besuch der Interschutz, die im vergangenen Jahr stattfindenden Jubiläen der Kinder- und Jugendfeuerwehren und die Teilnahme am Umweltschutztag „Auf der Suche nach dem Müllmonster“ an.

Derzeit sind in den Kinder- und Jugendfeuerwehren des Landkreises 680 Kinder und Jugendliche sowie 190 Betreuer aktiv. 38 Jugendliche fanden im vergangenen Jahr den Weg in die Einsatzabteilung und sichern damit die Zukunft der Feuerwehren.

Seinen letzten Jahresbericht hielt an diesem Abend Dirk Siefarth für den Fachbereich Wettbewerbe. Vielfältige Aufgaben und Ereignisse prägten das vergangene Jahr. So stand nicht nur die Abnahme der Jugendflamme und die Ausrichtung des Bundeswettbewerbes auf dem Programm. Auch die Leistungsspange, das höchste Abzeichen, das in der Jugendfeuerwehr erreicht werden kann, wurde abgenommen. Insgesamt konnten 32 Jugendliche aus dem eigenen Kreis das begehrte Abzeichen entgegennehmen.

Abschließend bedankte sich Dirk Siefarth bei allen Kameradinnen und Kameraden für die gute Zusammenarbeit und wünschte der Kreisjugendfeuerwehr alles Gute für die Zukunft. Seit der Neuwahl am 12.10.2022 leitet Fabian Schwedt die Geschicke des Fachbereiches.

Nach den Einschränkungen der Pandemie war es den vielen ehrenamtlichen Ausbildern in der Jugendarbeit auch wieder möglich sich bei Lehrgängen und Fortbildungen weiter zu qualifizieren, so Wiebke Halgasch-Otte über die Lehrgangsarbeit. Auch die Kinderfeuerwehren im Kreis waren im vergangenen Jahr wieder sehr aktiv. Die Fachbereichsleiterin Kinderfeuerwehr, Franziska Rodenberg, berichtete über den Kreiswettbewerb, mehrere Fachbereichstreffen und die nachgeholte Gründungsfeier der Kinderfeuerwehr Holzminden.

Aus den Reihen der Politik sprachen stellvertretend die erste Kreisrätin, Sarah Humburg, und der Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps vor der Versammlung. Beide lobten das Engagement der vielen Ehrenamtlichen in diesem Bereich. Der Regierungsbrandmeister Dascho Wehner stellt deutlich heraus, dass die Kinder- und Jugendfeuerwehren die Basis und damit auch die Zukunft der Aktiven Feuerwehren seien. Wie erfolgreich die Arbeit der Jugendfeuerwehren bereits in den vergangenen Jahrzehnten war, unterstrich Kreisbrandmeister Jens Heinemeyer in seinem Grußwort. So seien 80 Prozent der derzeit Aktiven aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung übergetreten.

 

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