Hameln. Gleich zu Beginn des Konzertes dämpfte Chorleiter Lutz Göhmann die Erwartungen des Publikums im Hinblick auf vorweihnachtliches Liedgut oder auf einen roten Faden im Programm: Beides war schlichtweg nicht vorhanden.
Aber der 20-köpfige Chor hatte das Publikum schon mit dem ersten Titel „Nette Begegnung“ in seinen Bann gezogen. Im weiteren Verlauf wechselten sich intensiv vorgetragene a-cappella-Balladen wie „Ist da jemand?“ von Adel Tawil oder Pentatonix‘ „Take Me Home“ mit piano- und Cajon-begleiteten Songs der letzten 50 Jahre Popgeschichte ab.
Luisa Göhmann, die beim TonArt-Neustart für die chorische Stimmbildung verantwortlich ist, brachte mit ihrem Solo „Mary, did you know“ schließlich noch einen Hauch adventlicher Stimmung in das gut besuchte Paul-Gerhardt-Haus.
Höhepunkt des Konzerts war ohne Zweifel „Feel The Beat“, bei dem der Hamelner Popchor jazzigen Gesang mit aufwändiger Choreografie zu verbinden vermochte, die das Publikum trotz anderslautender Ankündigung dann aber doch nicht nachahmen musste.
Den Schlusspunkt setzte TonArt mit dem hymnischen „Why We Sing“, das Geburtstagskind Janina Hannebohm mit einem Solopart einleitete.
Am Ende eines rundum gelungenen Konzertabends gab es für das Publikum die gewünschten Zugaben – und auch Pastor Tobias Roggenkamp konnte sich über eine Spende für die Diakoniekasse der Gemeinde freuen.
Disclaimer: Dieser Inhalt wurde über unser Online-Tool übermittelt. Wir haften nicht für etwaige Fehlinformationen oder Verletzungen des Urheberrechts der dargestellten Medien (Bild, Text, Video, Grafiken, etc.).
