Großenwieden. Nach einer dreijährigen Corona-bedingten Pause hat der Posaunenchor am 14. Januar 2023 wieder sein traditionelles Jahrestreffen durchführen können.

Der Posaunenchor wird in diesem Jahr wieder eine neue Anfängerausbildung starten. Chorleiter Rainer Julitz wies darauf hin, dass am Freitag, 3. Februar 2023 eine Schnupperstunde im Gemeindehaus stattfindet. Ab 17.00 Uhr können die verschiedenen Instrumente begutachtet und angespielt werden. Die Ausbildung beinhaltet das Erlernen der Notenschrift, Atemübungen, Ansatz- und Blasübungen und den richtigen Umgang mit dem Instrument. Vorkenntnisse sind hierfür nicht erforderlich. Interessierte Mädchen und Jungen sollten ein Mindestalter von 9 bis 10 Jahren haben, also etwa die 3. oder 4. Klasse besuchen. Willkommen sind aber ausdrücklich auch ältere Jugendliche und Erwachsene, die gerne ein Blasinstrument erlernen würden oder schon einmal gespielt haben und nun ihre Kenntnisse auffrischen möchten.

Die aktiven Bläserinnen und Bläser und ihre Familien trafen sich im Gemeindehaus der St. Matthaei Gemeinde zu einem schmackhaften Abendessen. Zuvor erinnerte Chorleiter Rainer Julitz an Ereignisse der vergangenen drei Jahre und gab einen Ausblick auf das kommende Jahr 2023. Er bedankte sich bei den Musikern für ihr Engagement und ihr Durchhaltevermögen speziell in den drei zurückliegenden Jahren der Corona-Pandemie.

Aus dem Chor ausgeschieden ist Armin Bölter. Nach unglaublichen 66 Jahren aktiven Musizierens wurde er schweren Herzens, aber voller Dankbarkeit für die langjährige Treue in die wohlverdiente Musiker-Rente verabschiedet und erhielt ein Präsent zum Abschied. Der Chor hat aktuell 22 aktive Bläserinnen und Bläser.

Weiteren aktiven Musikern wurde mit einem Geschenk gedankt: Klaus Breitkopf, weil er dem Chor einen neuen Satz Unterlegmatten für die Proben zurechtgeschnitten und überreicht hatte, Kerstin Julitz, die den Chor zu den Proben mit Getränken versorgt und Mia Ossenkop als jüngste Bläserin.

Auch Bläser, die am häufigsten an Proben und Auftritten teilnahmen, wurden mit Geschenken bedacht: Peter Kulla, Anke Bredemeier, Karl-Heinz Bölter, Gisbert Haver, Wilfried Bredemeier, Günter Hage, Kerstin Haver und Kerstin Julitz.

Pastor Justus Conring nahm ebenfalls am Jahrestreffen teil und bedankte sich beim Posaunenchor für den geleisteten Einsatz, vor allem auch in den letzten drei Jahren. Durch das Auftreten des Chores, wo immer es die äußeren Umstände zuließen, beim Kurrendeblasen in der Adventszeit oder nach den Gottesdiensten unter freiem Himmel vor der Kirche, bei Ständchen zu Geburtstags- und Ehejubiläen war der Chor präsent und die Klänge erreichten die Menschen. Herr Conring schlug damit den Bogen von der Jahreslosung 2023: „Du bist ein Gott, der mich sieht“ zum Posaunenchor. Der Chor als musikalisches Sprachrohr der Kirche hat dazu beigetragen, auch zu den Menschen zu kommen, die sonst vielleicht nicht erreicht worden wären oder wegen der Pandemie mit ihren Einschränkungen zeitweise ein Stück Gemeinschaft verloren haben.

 

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