Bisperode. Das Warten hat ein Ende, die Flugsaison beim Luftsportverein Hameln (LSV Hameln) in Bisperode startete Ostern und ist nun in vollem Gange. Zuvor stand jedoch seit November die Winterarbeit im Fokus. Kleinere und größere Reparaturen wurden nach einem festgelegten Instandhaltungsprogramm (IHP) ausgeführt, was sicherstellt, dass die Flugzeuge in der Folgesaison wieder einen sicheren Flugbetrieb gewährleisten. Dem Verein stehen dafür mehrere ausgebildete Werkstattleiter zur Verfügung, unter deren Aufsicht und Anleitung die Arbeiten durch die Vereinsmitglieder erledigt werden.
Bestandteil der Wartung im Winter sind zum Beispiel Prüfung und Justage der Flugüberwachungsinstrumente, Ausbessern von Lackschäden aus dem Flugbetrieb, Prüfung der Rudergestänge und Seilzüge und noch vieles mehr. Diesmal fand jedoch bei allen Segelflugzeugen auch eine große Umrüstaktion statt. Alle Flugzeuge wurden mit einem verbesserten Zusammenstoßwarnsystem (FLARM) ausgerüstet und auch ein verbessertes Navigationssystem wurde eingebaut.
Die ASK 23, ein Übungseinsitzer für die Schulung, bekommt ein neues Finish, wird lackiert. Den Abschluss der Winterarbeit bildet die Prüfung der Lufttüchtigkeit (PdL), vergleichbar mit der Hauptuntersuchung fürs Auto. Dabei wird durch einen behördlich anerkannten Prüfer überwacht, ob die vorgeschriebenen Prüfungen adäquat durchgeführt wurden. Ohne das positive Plazet des Prüfers darf kein Flugzeug fliegen. Als Prüfer kam Herbert Kahlenberg vom Luftsportverband Niedersachsen (LSV NI) nach Bisperode, Leiter der Prüforganisation des LSV NI und somit der oberste Prüfer für die Flugzeuge. Auf Seiten des LSV Hameln gewährleisten als Gegenpart zum Prüfer der technische Leiter und die Werkstattleiter die gewissenhafte Aus- und Durchführung der Arbeiten.
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