Hameln. Große Freute bereitete Tierheimleiterin Heidi Ballermann der Besuch vom Vorsitzenden des CDU-Ortsverbandes Hameln-Mitte, Roman Bossauer, zusammen mit dem CDU Stadtverbandvorsitzenden Michael Vietz und Bundestagsabgeordneten Mareike Lotte Wulf, die ihr die Spendensammlung der Sommerfestbesucher überbracht haben.
Am Endes des Sommers veranstaltete der CDU-Ortsverband Hameln-Mitte zusammen mit Mareike Wulf als Gast das 9. Sommerfest. Dabei wurde eine Dose herumgereicht, in die die Festgäste eine freiwillige Spende geben konnten. Dabei kamen 230 Euro zusammen, die die Politikvertreter nun dem Tierheim überbrachten. Anschließend fand ein reger Austausch über die allgemeine Situation des Tierheimes, die zwar nicht schlecht ist, dennoch ist das Tierheim immer auf Hilfe von Außen angewiesen. Geldspenden oder Ehrenamt sind immer willkommen. Viele Helfer kommen und kümmern sich liebevoll um die Tiere, wie z. B. mit Heimhunden Gassi zu gehen, sind für das Personal eine große Entlastung.
Als es um das Thema Hunde ging, fand ein reger Austausch zwischen der Bundestagsabgeordneten Mareike Lotte Wulf und der Tierheimleiterin Heidi Ballermann statt. Denn Wulf ist selbst eine Hundemama und kann das Leiden der Tiere nachvollziehen, die im Tierheim gelandet sind. Hunde haben eine sehr starke Bindung an den Menschen. Wurden sie schlecht behandelt, so reagieren sie auch aggressiv auf den Menschen. Viele dieser Hunde müssen im Tierheim tatsächlich umerzogen werden, bevor sie zur Vermittlung frei gegeben werden.
Dabei kam im Gespräch die Problematik der Hundezucht zur Sprache, denn dafür brauchen die Züchter weder eine Genehmigung noch ein Ausbildung. Züchter werden nicht überwacht und es gibt einige Fälle, bei denen die Hunde die Leidtragenden sind. Auch sogenannte Auslandskäufe sind ein Problem, wenn Hunde unsozialisiert nach Deutschland kommen. Diese Infos wird Frau Wolf mit in den Bundestag nehmen. Sie ist auch Mitglied des Parlamentskreises „Hund“, der sich unter anderem für Bürohunde im Bundestag einsetzt.
Eine ausführliche Führung durch das Tierheim rundete den Besuch ab. Beeindruckend – zu jedem Tier gibt es eine Geschichte, die von Mitarbeitern erzählt werden kann. Jedes Tier kann mit all seinen „Macken“ detailliert beschrieben werden. Leider sind einige dieser Geschichten sehr traurig. Roman Bossauer meint: „Wir haben gesehen, dass die Tiere in sehr guten Händen sind und wir hoffen, jedes Tier wird seine neue Familie finden.“
Disclaimer: Dieser Inhalt wurde über unser Online-Tool übermittelt. Wir haften nicht für etwaige Fehlinformationen oder Verletzungen des Urheberrechts der dargestellten Medien (Bild, Text, Video, Grafiken, etc.).


