Bad Pyrmont. Mit 28 Mitgliedern und Freunden startete der Museumsverein Bad Pyrmont am 1. September für fünf Tage zu einer spannenden Exkursion in die Normandie, um auf den Spuren der Impressionisten zu wandeln. Der Anlass war das alle drei Jahre stattfindende Impressionistenfestival, das die Region zum Hotspot für Kunstliebhaber macht.

Domizil war ein nettes Hotel im Herzen von Rouen, nur einen Steinwurf von der imposanten Kathedrale entfernt. Tag eins diente nach einer entspannten Anreise mit einem Hannoveraner Busunternehmen der ersten Orientierung. Aber schon am nächsten Morgen ging es los mit einer spannenden Stadtführung, dem Besuch des Museums der schönen Künste und natürlich einem Abstecher zur prächtigen Kathedrale von Rouen. Reiseleiter Lorenzo begleitete die Teilnehmer in der Zeit ihres Aufenthalts und brachte mit viel Enthusiasmus die Geschichte der Region näher.

Der nächste Tag führte die Teilnehmer nach Giverny, wo sie Monets berühmtes Wohnhaus und den atemberaubenden Garten besuchten. Die Szenerie wirkte wie ein lebendig gewordenes Gemälde – perfekte Inspiration für alle Kunstliebhaber. Der Reiseleiter hatte noch eine Überraschung im Ärmel: Zum Mittagessen führte er alle in eine alte restaurierte Mühle. Dort genossen die Teilnehmer in besonderem Ambiente die Vorzüge der französischen Küche. Später besuchten sie das idyllische Dorf La Roche-Guyon, wo sie durch einen großen Obst- und Gemüsegarten spazierten, der zum Schloss des Dorfes gehörte.

Natürlich durfte bei der Reise der Besuch des kleinen Hafenstädtchens Honfleur nicht fehlen – und so nutzten die Reisenden den vierten Tag, um die mittelalterliche Altstadt, den malerischen Hafen und das Museum Eugène Boudin zu besuchen, der als Vater des Impressionismus und Mentor von Monet galt. Ebenso stand ein Besuch der ältesten Holzkirche Frankreichs „St. Catherine“ auf dem Programm.

Auch die Weiterfahrt zu den spektakulären Kreidefelsen von Étretat, die schon Maler wie Monet, Degas und Pissarro inspirierten, begeisterten. Auch die bewegte Geschichte der Normandie kam während der Reise nicht zu kurz, sodass die Teilnehmer nicht nur Kunst, sondern auch die reiche Kultur dieser wunderbaren Region in vollen Zügen genießen konnten. Nicht unerwähnt sollte eine kleine Calvados-Verkostung bleiben, befand man sich doch im Verwaltungsbezirk „Département Calvados“.

Fazit: Diese Exkursion bleibt sicher lange in Erinnerung – und wer weiß, vielleicht inspiriert dieser Kurzbesuch den einen oder anderen noch einmal dorthin zu fahren, wenn das nächste Impressionistenfestival ruft.

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