Hameln. Bereits im Jahre 1923 wurde in Hameln eine Kolpingsfamilie gegründet. Sie hatte sich zur Aufgabe gemacht, ihren Mitgliedern zu helfen, sich als Christen im Beruf, Ehe und Familie, in Gesellschaft und Staat zu bewähren, Lebenshilfen für ihre Mitglieder und die Mitmenschen anzubieten und durch die Aktivität ihrer Mitglieder das Gemeinwohl zu fördern und beizutragen, die Gesellschaft menschlicher zu gestalten. Leider wurde der Kolpingsfamilie im Jahre 1935 jede weitere Betätigung staatlicherseits untersagt.

Schon wenige Jahre nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges bestand in der Gemeinde ein erkennbares Interesse an einem Wiederaufbau einer neuen Kolpingsfamilie. Die Vertreibung brachte viele Flüchtlinge mit vielen jungen Menschen nach Hameln. Viele suchten eine lebensbegleitende Gemeinschaft Gleichgesinnter, in der sie sich voll entfalten und orientieren können. Am 19. November 1954 gründeten dann 20 Männer mit geistlicher Begleitung die Kolpingsfamilie Hameln. Bereits 1955 kamen 33 junge Männer hinzu. Seit Mai 1977 sind Frauen ebenfalls Mitglieder und die Anzahl wuchs auf über 100 an.

Die Kolpingsfamilie hat sich in sehr vielen Bereichen engagiert: Seniorenrat der Stadt Hameln, Obdachlosenfrühstück, Sozialdienst Katholischer Frauen. Wie in vielen Verbänden schrumpft jedoch in dieser familienhaften Gemeinschaft die Mitgliederzahl, die Aktivitäten werden durch das zunehmende Alter geringer. Aber auch noch heute stehen alle treu zusammen und unterstützen sich gegenseitig in allen Lebenslagen. Somit ist niemand allein und kann sich auf andere verlassen.

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