Hameln. Bei den Red Judo Dragons des TC Hameln gibt es wieder was zu berichten. Ende November kamen die ID Judoka (Judoka mit körperlicher und geistiger Behinderung) aus Niedersachsen in Hameln zusammen zum Abschluss-Kadertraining für dieses Jahr. Aber bevor es richtig losgehen konnte mit dem Training, meldete sich noch NJV-Behindertensportreferent Martin Frey zu Wort, um noch eine Überraschung anzukündigen und übergab dann dem Präsidenten des Niedersächsischen Judo-Verbandes (NJV), Julian Jelinsky, das Wort. Für die Landestrainer Svenja Liermann vom Blau-Weiß Buchholz und Daniel Wissel von den Red Judo Dragons des TC Hameln gab es die Leistungsnadel in Gold für ihre Verdienste in der Verbreitung und dem Aufbau des Judosports durch ihre Arbeit seit 2018 im ID Landeskader und die daraus herausfolgenden Erfolge. Mehrere Internationale Deutsche Meistertitel und sogar Europa-Titel können sich sehen lassen, und der NJV hofft, dass die beiden noch lange weiter machen.
Nach der Ehrung ging es dann in gewohnter Weise los mit dem Training. Auch hier gab es noch ein Highlight. Es standen inklusive der Trainer 40 aktive Judoka auf der Matte. Der Platz war zwar etwas knapp, aber mit Übersicht und Kooperation konnten alle gut und ohne Verletzungen trainieren. Das vierstündige Training setzt sich aus drei Teilen zusammen. Erste Einheit ist dem Wettkampf im Stand gewidmet. Die zweite widmet sich dann dem Bodenkampf. In der dritten Einheit geht es dann um die Fitness. Diese drei Einheiten bauen das ganze Jahr über aufeinander auf. Diesmal mussten die Landestrainer Worte des großen Lobes aussprechen. Alle waren von der ersten bis zur letzten Minute konzentriert und fleißig dabei, und einige sind über sich hinaus gewachsen.
Eine Besonderheit bei diesen Kadertrainings ist, dass nicht nur die ID Judoka teilnehmen, sondern auch Interessierte ohne Behinderung, die sich ganz schön anstrengen müssen, um da mitzuhalten. Denn die ID Judoka werden ganz schön gefordert und wenn man sich umhört, ist das genau das, was sie wollen. Dies zeigt auch, dass alle zwar erschöpft, aber strahlend und glücklich wieder nach Hause fuhren. Die Erfolge geben dem Ganzen ja auch recht. Von den Drachen waren insgesamt neun Teilnehmer dabei, davon waren drei Trainer und vier ID Judoka.
Ein Highlight gab es dann noch nach dem Training. Wie auch schon letztes Jahr, gingen fast alle noch zusammen auf den Hamelner Weihnachtsmarkt, um noch ein wenig zu quatschen, was zu essen und zu trinken. Das schweißt dieses Team immer mehr zusammen. Einige treffen sich auch ohne, dass Judo im Hintergrund steht. Das nächste Training ist dann auch schon Mitte Januar in Hannover. Die Red Judo Dragons haben dieses Jahr noch zwei Highlights, von denen man hören wird. Erstens das interne Nikolaus-Turnier, an dem auch die Kleinen ab drei Jahre teilnehmen und auch ein paar ID Judoka. Zum Schluss wird es für einige noch eine Gürtel-Prüfung geben.
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