Hameln. Auch in diesem Jahr fiel aufgrund der Corona-Pandemie die festliche Preisverleihung im Landtag für die Preisträger beim Europäischen Schulwettbewerb (EW) mit Landtagsführung, Empfang im Rathaus und Maschseefahrt aus, die Preisträgerinnen und Preisträger wurden im Rahmen einer virtuellen Preisverleihung geehrt. Um aber die Sieger aus den regionalen Schulen doch einmal persönlich kennenzulernen, führte die überparteiliche Europa-Union Hameln erneut eine Ehrung auf regionaler Ebene durch, die eine stimmungsvolle Ergänzung zur coronabedingt virtuellen Preisverleihung auf Landesebene darstellte.

Die Europa-Union hatte zu Kaffee, Softdrinks und Kuchen eingeladen. Johannes Schraps, MdB und Schirmherr des Europäischen Wettbewerbs in der heimischen Region, begrüßte die aufgeregten Schüler ebenso wie die Schulleiter der erfolgreichen Schulen, Birgit Albrecht (GS Rohrsen), Sönke Koß (Albert-Einstein-Gymnasium Hameln), Dr. Silke Jakobs (Schiller-Gymnasium Hameln) und Lita Gooßen (BBS Rinteln).

Die Vorstellung der Themen des 68. EW, der das Thema „Digital EU – and YOU?!“ hatte, und die Ehrung der Preisträger wurde von Cord Wilhelm Kiel, Stellvertretender Landes- und Kreisvorsitzender der Europa-Union Niedersachsen beziehungsweise Hameln, Claudia Kirsten, Landesbeauftragte für den Wettbewerb, und Johannes Schraps vorgenommen. Zuerst wurden die „kleinsten“ Sieger ausgezeichnet. Zum Modul „Mein Freund, der Roboter“ hatten Sophia Bauer und Maria Akin von der Grundschule Rohrsen ein Bild gemalt. „Mein fabelhaftes Wunderhaus“ hatten Lani Meyer und Mia Wietschorke (ebenfalls GS Rohrsen) gebastelt und stellten die Räume ihres Hauses vor. „Münchhausens neue Kleider – Nimm uns mit in die Welt der Manipulation und binde uns einen Bären auf“ war ein besonders interessantes Modul. Oskar Widmer (Schiller-Gymnasium) konnte mit seiner Arbeit einen Bundespreis, einen Buchgutschein des Bundesratspräsidenten, gewinnen. Einen Landespreis im gleichen Modul gewannen Falk Hoffmann und Gabor Markowski.

Im Modul „Schreiben und Lesen – früher, heute, morgen“ konnte Rebecca Otto einen Landespreis gewinnen, im Modul „Mona Lisa 2.0 trifft auf Beethoven 3.0“ Bjarne Petersen. Zum Thema „Digital Life Balance“ hatte Preisträger Tom Kohlwig ein „Kahoot“, also ein interaktives Onlinequiz entwickelt, das auch für Europa-Kenner interessante Antworten bereithält. Im Modul „Netiquette im Netz“ hat Jasmin Kolbe (alle Schiller-Gymnasium) einen Landespreis erhalten.

Bei den älteren Schülern konnte vor allem das Albert-Einstein-Gymnasium Hameln (AEG) Preise abräumen. So gewann Marvin Sonntag einen Landespreis für seine Arbeit „Ökobilanz eines Klicks“, Ariana Mirzadeh (beide AEG), die im Jahr zuvor einen Bundes-Hauptpreis für die beste Arbeit im Themenmodul erreichen konnte, erhielt einen Landespreis im Modul „Europäische Kunst vermitteln“. Im gleichen Modul gewannen Emily Bender, Anastasia Schell und Alina Schlee von der BBS Rinteln für ihr Multimedia-Kunstwerk hochverdient einen Landespreis. Im Modul Modul „Smart City – Smart Village“ gab es mit Selina Remmel, Florian Zang (beide Albert-Einstein-Gymnasium) und Johannes Borgwardt (Schiller-Gymnasium) gleich drei Auszeichnungen.
Mit einem Ausblick auf den Europäischen Wettbewerb 2021/22 zum Thema „Nächster Halt: Nachhaltigkeit“ wurden die jungen Sieger mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen 2022 auf die neue Wettbewerbsrunde eingestimmt.

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