Hameln (sbr). Das Interesse der Mitglieder an der Arbeit des Deutschen Evangelischen Frauenbund e.V. ist ungebrochen – trotz der langen Zwangspause. „Wir hatten erstmals im Juli wieder eingeladen und ganz viele Mitglieder sind dieser Einladung gefolgt. Das war sehr schön. Wir tauschten spannende und fröhliche Erinnerungen aus“, berichtet Anneliese Ketelhake vom Vorstandsteam. Nun plant das in der Jahreshauptversammlung im Amt bestätigte Team – bestehend aus Renate Böhm, Magdalene Geweke, Anneliese Ketelhake, Monika Mehrwald, Waltraud Spiegelberg, Margret Stoppel und Christa Walz – die regelmäßigen monatlichen Veranstaltungsangebote wieder aufzunehmen. Bis zum Ende des Jahres konnten Dozenten aus Hameln gewonnen werden, die im Haus der Kirche zu einem aktuellen Thema referieren.

Die Wiederbelebung der Vereinsaktivität sei keine leichte Aufgabe, weil viele der älteren Mitglieder noch sehr zurückhaltend seien, räumt Anneliese Ketelhake ein. 29 Frauen engagieren sich im Ortsverband Hameln.

Da die Mitglieder allesamt nicht mehr ganz jung sind, ist es darüber hinaus schwierig gewesen, über die sozialen Medien Kontakt zu halten, während das sonst so abwechslungsreiche Monatsprogramm auf Eis lag. So habe man die Briefform gewählt, um den Mitgliedern in regelmäßigen Abständen gute Gedanken und Informationen zukommen zu lassen, wie die Teamsprecherin weiter ausführt.

Um weiterhin der Sache und den Mitgliedern gerecht zu werden, wurde im Rahmen der Versammlung auch über die Zukunft des DEF in Hameln beraten. Die Vereinsmitglieder stimmten dafür, die weitere Entwicklung im kommenden Jahr kritisch beobachten und begleiten zu wollen und dann über die Zukunft der Ortsgruppe abzustimmen. Tröstlich sei für das Vorstandsteam, dass der DEF – egal, wie die Entscheidung über die Zukunft ausfällt – in seinen „Kindern“ weiterlebt. Der DEF-Ortsverband Hameln war maßgeblich an der Einrichtung der Bahnhofsmission, des Obdachlosenfrühstücks und des Frauenhauses beteiligt. Mittlerweile fehlen dem Ortsverein aber leider die aktiven Menschen, die bei Projekten mitmachen würden. „Unsere Mitglieder sind allesamt mittlerweile in einem Alter, in dem sie Verantwortung abgeben möchten“, so Anneliese Ketelhake.

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