Hameln. Bereits zum 18. Mal lud die Esperanto-Gruppe Hameln Freunde der internationalen Plansprache ein zum Rata Rendevuo (Ratten-Rendezvous). Dieses Mal traf man sich in Porta Westfalica und Bückeburg. Für einige war es das erste Treffen nach Beginn der Pandemie und so war die Freude groß, sich endlich persönlich wiedersehen zu können. Es kamen nicht nur Esperanto-Sprecher aus der näheren Umgebung, sondern auch aus Hamburg, Bremen, Kassel, Marburg, Duisburg, etc.

Bei herrlichem Wetter traf man sich vormittags auf dem Parkplatz des Kaiser-Wilhelm-Denkmals auf dem Wittekindsberg. Zwei Gästeführerinnen führten zum Denkmal von Kaiser Wilhelm und schöpften aus der Geschichte, erklärten die Entstehung und Bedeutung dieses monumentalen Bauwerks, welches 1896 feierlich eingeweiht wurde. Aber ebenso wie das Denkmal bewunderten die Teilnehmer das herrliche Panorama und den weiten Ausblick, der sich von hier oben bot. Auch beim köstlichen Mittagessen im Restaurant „Wilhelm 1896“ konnte man den Blick über die Landschaft schweifen lassen und sich dabei intensiv mit seinen Tischnachbarn unterhalten und austauschen.

Danach ging es zum Hubschraubermuseum nach Bückeburg. Bei einer informativen, lehrreichen Führung, gewürzt mit vielen Anekdoten, verging die Zeit wie im „Fluge“. Alle haben viel Neues erfahren und es gab die Gelegenheit, auch einmal selbst im Helikopter Platz zu nehmen. Auch konnten sie das neueste Exponat bewundern, den letzten Transporthubschrauber vom Typ Bell UH-1D. Seit 1967 flog er fast überall und wurde auch als „Teppichklopfer“ bezeichnet. So erhielt der letzte Hubschrauber dieser Art mit der Kennnummer 73+08 eine prachtvolle Sonderlackierung „Goodbye Huey“ und flog im Juni 2021 auf seinem letzten Flug nach Bückeburg, wurde feierlich außer Dienst gestellt und dann mit Hilfe des THW ins Museum verbracht.

Zum Abschluss besuchten die Teilnehmenden noch das Eiscafé Venezia. Bei Kaffee und Eis unterhielt man sich noch über die Pläne für das kommende Jahr. Viele wollen beim Deutschen Esperanto-Kongress in Oldenburg teilnehmen. Einige wollen auch zu Treffen in Italien, Litauen, Kanada, Senegal, etc. Weiterhin gibt es aber auch die virtuellen Treffen. Per Zoom oder Jitsi kann man einfach von Zuhause aus an Treffen von Gruppen in Australien, Brasilen, den USA und vielen anderen Ländern teilnehmen. Genauso nahmen bereits Esperantosprecher aus über 40 Ländern an den virtuellen Treffen der Esperanto-Gruppe Hameln teil. Eine Übersicht über die Treffen bietet der Kalender https://eventaservo.org .

Wer Esperanto lernen möchte, kann sich gut informieren auf der Seite https://lernu.net/de . Am 12. Oktober startet auch wieder ein Online-Esperanto-Kurs für Anfänger. Informationen dazu gibt es auf https://www.esperanto.de/hameln und beim Vorsitzenden Heinz W. Sprick 0162-7536396.

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