Tündern (sbr). Es sind die letzten Farbtupfer der Natur, die die Landfrauen zu ihren beliebten Herbstkränzen binden und damit ein Stück Sommer einfangen und konservieren. Das ganz große Kränzebinden für den Stand der heimischen Kreislandfrauen auf dem Hamelner Herbstmarkt musste auch in diesem Jahr ausfallen, weil Corona-bedingt das mehrtägige Stadtevent doch noch kurzfristig abgesagt werden musste. Doch so ganz wollten die Landfrauen dann doch nicht auf ihre liebgewonnene Tradition, vor Erntedank noch den einen oder anderen Kranz für liebe Bekannte oder die eigene Haustür zu binden, verzichten.

Auf Einladung des Kreisverbands Hameln-Pyrmont trafen sich die kreativen Landfrauen aus den verschiedenen Ortsvereinen daher kurzfristig in Meyers Scheune in Tündern. Das Vorstandsteam um Doris Ahlswede-Meyer, Karen Diers-Möller und Martina Brockmann hatte im Vorfeld der Veranstaltung für die Bereitstellung von Materialien wie Buchsbaum, Hortensien, Hagebutten, Efeu, Garten-Fuchsschwanz, Fette Henne und vielem mehr gesorgt und darüber hinaus auch einige Rohlinge aus Heu vorbereitet. Auch die Teilnehmerinnen steuerten Blüten, Fruchtstände und Blattgrün bei.

Anschließend ging es mit oder ohne fachkundige Unterstützung – je nach Wunsch und Vorkenntnissen – ans ganz individuelle Kränzebinden. Die geräumige Scheune bot ausreichend Platz, um Abstand zu halten, die geöffneten Tore sorgten für die nötige Frischluftzufuhr und die Landfrauen genossen es sichtlich, in kreativer Runde zusammenzukommen und sich neben der Handarbeit auszutauschen zu können.

 

 

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