Hameln / Hemmoor. Eines der letzten herbstlich warmen Wochenenden dieses Jahres nutzte ein Gruppe Taucher des Hamelner Tauchclubs (HTC), um unter Einhaltung eigener und allgemeiner Hygienekonzepte endlich mal wieder das Vereinsleben anzukurbeln. Die Eigenanreise und individuell geplante Unterbringung waren schnell organisiert, der Wettergott spielte mit und sorgte für ordentlich Sonnenschein, den im flachen Uferbereich des Sees sogar die Fische zu genießen schienen.
Der Kreidesee Hemmoor ist unter Tauchern einer der bekanntesten Seen in Deutschland. Kein Wunder, da sich der Betreiber voll auf Taucher als Klientel fixiert hat. Der See – ein ehemaliges Abbaugebiet für Kreide zur Zementherstellung – hat mit seinen Förderrelikten, versenkten Attraktionen, Fischbesatz und außergewöhnlich guten Sichtweiten für jeden Ausbildungsstand etwas zu bieten, verantwortungsbewusstes Tauchen vorausgesetzt.
So konnten die Taucher des Hamelner Tauchclubs einen sechs Meter großen Hai und ein Flugzeug – beide freischwebend – bestaunen und an Steilwänden entlang tauchen, Schiffswracks, versenkte Autos, Taucherglocken und durchtauchbare Röhren ließen den Entdeckerdrang ständig wachsen. Zum Ende jedes Tauchgangs konnte im Flachwasser bei bester Sicht der Fischreichtum bewundert werden.
Alle Teilnehmer waren sich einig, dass dieses Taucherwochenende unbedingt wiederholt werden müsse.
Der Verein plant und entwickelt derzeit für die Saison 2022 auch wieder ein Ausbildungskonzept, sodass die interne Weiterbildung, aber auch die Ausbildung interessierter Neumitglieder wieder möglich sein wird. Wer also Interesse an Tauchfahrten hat oder in Vorbereitung auf den nächsten Urlaub mit dem Erlangen eines Tauchscheins in heimischen Gefilden spielt, kann sich auf der vereinseigenen Homepage des HTC www.hamelnertauchclub.de informieren oder eine E-Mail an ausbildung@hamelnertauchclub.de schreiben.
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