Hameln. Der erste Hamelner Hausberg, der Klütwald, ist immer eine Waldbegehung wert. Traditionsgemäß war die CDU-Senioren-Union bei herbstlichem Wetter im Hamelner Erholungs- und Wirtschaftswald unterwegs. Die Waldwanderstrecke erschloss sich rund um den ehemaligen Kletterwald, Finkenbornwiese und Jugendgästehaus Finkenborn.
Carsten Bölts, Forstamtsleiter der Stadt Hameln, erklärte während eines Rundganges anschaulich den derzeitigen Zustand des Hamelner Waldes. Die Bäume kämpften weiterhin gegen verschiedene Borkenkäferarten. Die Buchenbestände seien am besten aufgestellt, so die klare Aussage von Bölts. Als Forstamtsleiter sei er der Hamelner Politik sehr dankbar, das Projekt „Naturnahe Umgestaltung von städtischen Waldteilflächen“ umsetzen zu können. Das Aufforsten von Laubbäumen im Hamelner Stadtwald sei eine besondere Herausforderung , um dem Klimawandel nachhaltig zu begegnen. Holzeinschlag und Holzzuwachs in unseren Wäldern seien wichtige Ausgleichsfaktoren und seit vielen Jahren Bestandteil erfolgreicher Waldbewirtschaftung. Holz sei weiterhin ein gefragtes Wirtschaftsgut, so Carsten Bölts. Überzeugende Pflanz- und Pflegemaßnahmen sollten dem „Waldsterben“ entgegentreten.
Fazit vom Vorsitzenden Gerhard Paschwitz und der wanderfreudigen Waldgruppe: „Der Hamelner Erholungs- und Wirtschaftswald ist unter der fachmännischen Leitung von Herrn Bölts gut aufgestellt!“ Mit einer Kaffee- und Kuchenrunde endete die interessante Waldführung.
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