Hameln-Pyrmont. Die Vorstände des Stadtjugendring Hameln e.V. (StJR) und Kreisjugendring (KJR) Hameln-Pyrmont waren sich schon lange darüber einig, dass durch einen gemeinsamen Tages-Workshop unter Moderation eines professionellen Coachs die ehrenamtliche Arbeit optimiert und zukunftsorientiert aufgestellt werden soll. Ende vergangenen Jahres kam dann der Termin zustande, zu dem sich die Vorstände im Kultur- und Bildungshaus Regenbogen in Hameln trafen.
Zunächst wurde der Ist-Zustand erläutert, um davon das weitere Vorgehen sowie die Weiterentwicklung abzuleiten. So wurde schnell klar, dass trotz der ungünstigen Rahmenbedingungen wegen der Pandemie die Vorstandssitzungen zur Koordinierung zwingend erforderlich sind, in Präsenz oder eben online. Zukünftig soll auch wieder intensiver bei den Mitgliedsvereinen/-Clubs/-Vereinigungen die Mitwirkung und Unterstützung bei Finanz- und Förderanträgen angeboten werden. Der Vorstand kann regelmäßig mit seinem Know-how zu den
Förderkulissen bei Stadt, Land und Bund unterstützen, um Fördermittel zu akquirieren. Dies gilt für Fahrt und Lager genauso wie für einzelne Vorhaben und Projekte der Vereine.
Ein Projekt kann sich der Vorstand des Stadtjugendrings schon jetzt vorstellen: eine Tagesveranstaltung auf einer Fläche, zum Beispiel im Bürgergarten oder auf einem Sportplatz, bei der sich engagierte Hamelner Vereine und Clubs jeweils mit ihrem ehrenamtlichem Programm und Freizeitangebot vorstellen und dafür werben könnten. Dies wird aber frühestens in einer post-pandemischen Zeit aufgelegt werden können.
Des Weiteren gehört die Anwesenheit und Mitwirkung in politischen Gremien und Ausschüssen dazu. Hier spielt die Vernetzung in die Politik und Verwaltung eine besondere Rolle, um die Interessen der Mitgliedsvereine zu repräsentieren. Der Stadtjugendring wie auch der Kreisjugendring sind schließlich kein eigener Verein im herkömmlichen Sinne mit aktiven Mitgliedern, sondern bündelt vielmehr die
unterschiedlichen Interessen der Vorstände der angeschlossenen Vereine, um diese in Sitzungen und Veranstaltungen bei Politik und Verwaltung einzubringen beziehungsweise zu vertreten. Dies ist insbesondere deswegen gut möglich, da beide Hamelner Ringe auch auf der Ebene des Landesjugendrings beziehungsweise Bundesjugendrings ebenfalls regelmäßig politische Mitwirkungsmöglichkeiten haben.
Der Vorstand des Kreisjugendrings beriet genauso über seinen Ist-Zustand, um über das weitere Vorgehen nachzudenken. Hierzu entstanden Ideen und Absichten, die aber noch der weiteren internen Abstimmung, über den Workshop hinaus, beraten und diskutiert werden sollen, bevor diese veröffentlicht werden. Hierzu wird in Kürze noch gesondert mit den zuständigen Stellen in der Kreisverwaltung
gesprochen.
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