Bad Pyrmont/Hagen. Fast konnte man bei der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Hagen ein Aufatmen spüren, stellt sich das Jahr 2022 doch perspektivisch aktiver dar, als es das Jahr 2021 noch war. Da hatte ein bekanntes Virus fast alle Vorhaben lahmgelegt, sodass eigentlich nur der Apfelsafttag normal verlief. „Doch der war richtig toll,“ berichtete der Vorsitzende Andreas Müller, „denn wurden 1350 Liter Saft gepresst, und wir haben sogar Äpfel aus Holzhausen verwendet.“
Auch am Hagener Vergleichsschießen nahm der Verein teil, und am Volkstrauertag konnte ebenfalls ein normaler Verlauf der Veranstaltung bilanziert werden. Wurden die meisten Vorhaben doch abgesagt, blieb immerhin als kleines Highlight der Filmabend, an dem 51 Plätze besetzt werden konnten. Kurios: Von dem Film über Hagen, der sowohl historisch als auch wegen seiner zwischenmenschlichen Bezüge gerade für Hagener Bürger interessant ist, konnte nur der erste Teil gezeigt werden. Der zweite fand sich aus unerfindlichen Gründen auf dem PC nicht wieder, sodass die dafür vorgesehene Zeit zum ausgiebigen Klönen und Beisammensein genutzt wurde. Nun soll der zweite Teil am diesjährigen Filmabend am 28. November gezeigt werden, die Funktionalität des PC ist inzwischen sichergestellt.
Weiterhin ist für den 21. Mai die Grenzbeziehung vorgesehen, die dieses Jahr, im dritten Versuch, durch Alt Oesdorf führen soll, um die eigene Stadt einmal von einer neuen Perspektive kennenzulernen. Der Apfelsafttag ist für den 20. September geplant, und auch pflegerische Aktivitäten sollen erledigt werden – darunter die Reparatur und das Anstreichen verschiedener Bänke im Ortsbereich sowie die Aufstellung neuer. Da dem Förderverein sehr daran gelegen ist andere Vereine und Vorhaben auf dem Hagen mit Spendenmitteln zu unterstützen, sollen Spielgeräte für die unter Dreijährigen an der Kita beschafft und aufgestellt werden, denn „die Stadt baut Spielgeräte ab aber nicht wieder auf,“ monierte Andreas Müller.
Auch der Vorstand musste auf der Versammlung neu gewählt werden. Dank der guten Arbeit und Bereitschaft wurden Andreas Müller als Vorsitzender, Manfred Schönbeck als Stellvertreter, Diana Meier als Schatzmeisterin und Silke Müller als Schriftführerin wiedergewählt. Damit kann der Förderverein wieder richtig durchstarten.
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