Bad Pyrmont-Holzhausen (rr). Die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Holzhausen nutzte Ortsbrandmeister Mario Lis im Ausweichquartier „Hagener Hof“ zu einem bilanzierenden Schlussstrich unter das leidige Thema „neues Feuerwehrhaus“, das die Pyrmonter Wehren nun seit Jahren beschäftigte und beeinträchtigte. Mit Blick auf das länger als eine Dekade andauernde Pro und Contra sowie das Herumgeeiere der Politik stellte er zufrieden fest: „Wir gehen, Stand heute, davon aus, dass wir ein gemeinsames Feuerwehrhaus am Standort Gondelteich bekommen werden,“ was nicht heute oder morgen passieren werde, doch sei damit eine wegweisende Entscheidung für die Zukunft getroffen worden.
Bis auf das Highlight, der großen Fahrzeugübergabe der neuen TS im Jahr 2021, waren die Aktivitäten der Wehr pandemiebedingt sehr gering ausgefallen, doch Lis dankte besonders den Jugend- und Kinderfeuerwehrwarten, die in dieser Zeit dafür gesorgt hatten, mit interessanten Angeboten den jugendlichen Nachwuchs bei der Stange zu halten. Sein Stellvertreter, Stefan „Zausel“ Dressler, präzisierte die Entwicklung der Wehr und machte einen erfreulichen Trend aus. Mit 113 Kameradinnen und Kameraden konnten die Holzhäuser im Jahr 2021 16 Mitglieder mehr verbuchen als in 2020, die sich in 61 Aktive, 26 Mitglieder der Jugendfeuerwehr und 15 der Kinderfeuerwehr unterteilen, dazuzurechnen sind 14 Angehörige der Ehrenabteilung.
Dressler erläuterte, dass man im Jahr 2020 zu 145 Einsätzen und im Jahr 2021 zu 133 Einsätzen alarmiert worden sei, die sich in 71 Brandeinsätze, 136 Hilfeleistungen und 67 Fehlalarme aufteilen. Dazu kamen vier sogenannte Sonstige. Zwei Einsätze zogen sich besonders lang hin, nämlich die der vergangenen Sturm- und Schneelagen, die eine weit erhöhte Einsatzbereitschaft erforderten. Für die gesamten Einsätze investierten die Wehrangehörigen rund 4000 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Hinzu muss man weitere 3900 Stunden Übungsdienst in den zwei Jahren zählen, der nur teilweise in Präsenz stattfinden konnte.
Doch wurden online Alternativen angeboten, und nachdem wieder Dienste in Gruppenstärke von bis zu zehn Personen erlaubt waren, reagierte die Holzhäuser Wehr mit großer Flexibilität. Immerhin 14 Beförderungen konnte Stadtbrandmeister Maik Gödeke vornehmen. Zu Feuerwehrfrauen wurden Anna-Sophie Wolf, Darleen Lichtenberg und Anastasia Buskies befördert, zur Oberfeuerwehrfrau Emelie Emma Kappmeyer. Oberfeuerwehrmann wurde Marius Eichmann, Hauptfeuerwehrmänner Sebastian Heller und Steffen Dohmann. Zum 1. Hauptfeuerwehrmann rückte Niklas Gödeke auf, zu Löschmeistern Benedikt Gründel und Florian Rosenbaum. Schließlich wurden Torben Henne zum Oberlöschmeister und Sascha Bollmann sowie Sebastian Bormann zu Hauptlöschmeistern befördert. Geehrt wurden für zehn Jahre Mitgliedschaft in der Holzhäuser Ortswehr Michelle Warmholz und für 40 Jahre Matthias Frede, Mario Lis und Maik Gödeke.
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