Fischbeck. Zwei Jahre musste der Heimatverein Fischbeck das traditionelle Maibaumaufstellen am letzten Tag im April Corona-bedingt absagen. Umso größer war nun die Freude bei den Mitgliedern, dass der Veranstaltung in diesem Jahr keine Einschränkungen oder Auflagen entgegenstanden. „Anfang April haben wir entschieden, das Maibaumaufstellen durchzuführen und direkt mit den Planungen begonnen“, so Michael Kipp, Vorsitzender des Heimatvereins Fischbeck.
Die Organisation ging gut voran, schließlich wusste jeder, was er zu tun hatte, und alle Helfer aus den vergangenen Jahren standen wieder zur Verfügung. Eine kleine Veränderung zum letzten Maibaumaufstellen in 2019 gab es dann aber doch: Statt gezapftem Bier gab es in diesem Jahr sämtliche Getränke aus Flaschen. „Das Ansteckungsrisiko bei Mehrwegbechern, die auf dem Bierwagen gespült werden, war uns zu groß. Einweg wollten wir aufgrund der Umweltbelastung nicht. So blieb nur der Verkauf von Getränken in Glasflaschen“, erklärt Kipp.
Doch obwohl sich gezapftes Bier erfahrungsgemäß einer größeren Beliebtheit erfreut, tat dieser Umstand dem Getränkeverkauf keinen Abbruch: Es wurden rund 55 Kisten Bier und Radler verkauft, zusätzlich noch viele andere Getränke, wie nach vielen Jahren Pause auch wieder eine Maibowle in den Geschmacksrichtungen Waldmeister, Erdbeer und Limone.
Eine sehr schöne Neuerung war in diesem Jahr, dass Kinder den Maikranz im Rahmen eines Umzug mit Trecker und viel Lärm zum Dorfplatz trugen. „Früher war es Tradition, den Maibaum zum Dorfplatz zu tragen. Ich freue mich sehr, dass unsere Schriftführerin, Uta Drobeck, diese Tradition wieder aufgenommen und den Umzug mit den Kindern organisiert hat“,so Kipp. Und diese neue Form des Umzuges wurde sofort super angenommen. Rund 80 Kinder und Eltern nahmen teil. Angeführt wurde der Maibaum-Umzug von einem Trecker der Familie Sommermeier, den Eckhard Wissel fuhr. Diese Tradition soll in Zukunft weitergeführt werden, da waren sich alle sofort einig.
Nachdem der Maikranz wie in jedem Jahr von Heinz Lischper hochgezogen worden war, ging die Feier los. „Es war ein absolut gelungener Abend mit vielen Gästen. Zeitweise waren gut 400 Personen da. Um 0 Uhr, als die Veranstaltung offiziell beendet werden sollte, waren noch rund 200 Menschen auf dem Dorfplatz. Die Stimmung war super!“, freut sich Kipp.
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