Holtensen. Der Vorsitzende Rainhard Heidenblut begrüßt die vielen Teilnehmer im Holtensener Dorfgemeinschaftshaus. Er brachte seine Freude zum Ausdruck, dass trotz Corona so viele Mitglieder vom Sportverein grün-Weiß-Süntel gekommen sind.
Das Sars-Cov II Virus hatte auch 2021 das Vereinsleben voll im Griff: Kein Kinderfest, kein Laternenumzug, keine Himmelfahrtswanderung – auch die Silvesterfeier konnte nicht stattfinden. Die Mitgliederzahlen sind aber stabil geblieben, die Vereinsaustritte sind durch Neueintritte kompensiert worden. Das beweist, dass kleineren ländlichen Sportvereinen eher die Treue gehalten wird als in größeren Städten, wo teilweise schmerzhafte Mitgliederverluste zu beklagen sind.
Wie Heidenblut weiter berichtete, wurde das Sportheim renoviert, dadurch steht den Nutzern deutlich mehr Platz zur Verfügung. Für die geleistete Arbeit, die sich über drei Wochenenden hinzog, bedankte sich der Vorsitzende ausdrücklich bei Jens Kettelhake, Wolfgang Schultze, Ulrich Bittner, Marco Meyer und Helmut Sohns. Heidenblut dankte auch allen Übungsleitern, ohne die ein reibungsloser Sportbetrieb nicht möglich ist.
Die Spartenleiter der Abteilungen Bodystyling, fit Kor fun, Tischtennis, Badminton, Volleyball, Zumba, Fußball und Fußballjugend, Bogenschießen, Wandern und Kinderturnen berichten von ihren Sportangeboten. In allen Sparten konnte wieder das sportartspezifische Training von, Kraft, Koordination und Ausdauer aufgenommen werden.
Bundesweites Aufsehen erregte das 555er Bogenschützenturnier, bei diesem Turnier wurde genau 555 Minuten lang geschossen. Die Bogenschützen konnten aus dem ganzen Bundesgebiet Teilnehmer begrüßen. Die Vereinsleitung bedankte sich bei allen ÜbungsleiterInnen, Vorstandsmitgliedern, Spartenleiterinnen und -leiter, ohne die ein reibungsloser Sportbetrieb gar nicht möglich wäre. Der Vorstand wird auch weiterhin die Aus- und Fortbildung seiner Mitglieder unterstützen. Gut ausgebildete Übungsleiterinnen und -leiter sind das A und O im Sportbetrieb. Besonderen Dank wurde an Maria Bittner gerichtet, die fünf Wochenenden geopfert hatte, um einen Juleika Schein zu erwerben. Das hat den Vorstand besonders gefreut, da Maria, zusammen mit Lenja Borcherding und Sofia Dogan beim Kinder- und Eltern-Kind Turnen einen Superjob macht.
Der Kassenwart Jürgen Ahlborn konnte finanzielle stabile Verhältnisse in der Vereinskasse melden.
Als der Sportler des Jahres wurde Henning Deichsel geehrt. Deichsel betreut als Übungsleiter die fit-for-fun Sportgruppe und als Pressewart für den Verein tätig. Turnusgemäß standen auch die Neuwahlen des Vorstandes an. Als Zeichen der guten Arbeit wurden die Amtsinhaber wiedergewählt: Als zweiter Vorsitzender wurde Marco Meyer mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt. Weiter im Amt bestätigt wurde als Gerätewart Detlef Bergmann, als erste Kassenprüferin wurde Monika Petermann gewählt.
Für die 25-jährige Mitgliedschaft wurden Hannelore Torster, Monika Schneider, Ulrich Bleckmann und Helmut Fischer ausgezeichnet. Ganz besonders wurde das Ehepaar Erika und Dietrich Hauptfleisch geehrt, seit über 50 Jahren waren beide in der Fußballsparte aktiv. Erika als Allrounderin für alles um die Fußballtruppe und Dietrich seit Gründung der Sparte selbst als Fußballer, dabei wurde er lange als der Nobby Stiles des Sünteltals von den gegnerischen Vereinen gefürchtet, da er nie leicht zu umspielen war.
Das 70-jährige Vereinsjubiläum wird in diesem Jahr noch standesgemäß gefeiert. Ein Laternenumzug im November und eine Silvesterfeier sind auch bereits in der Planung.
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