Hameln. In der 7. Runde empfing der Hamelner Schachverein den Spitzenreiter Lister Turm. Die Landeshauptstädter waren mit sechs internationalen und FIDE Meistern in die Rattenfängerstadt gekommen. Als Tabellenzweiter bot der Wettkampf die letzte Chance, in den Aufstiegskampf einzugreifen. Doch die Vorzeichen standen nicht gut. Leider konnte der Hamelner Spitzenspieler Wilfried Bode nicht teilnehmen.

Trotzdem waren die Hamelner hochmotiviert und konnten schnell am Spitzenbrett durch Matthias Tonndorf gewinnen. Ein Hauch von Hoffnung kam in die Mannschaft. Doch die Gastmannschaft schlug zurück. Mit zum Teil beeindruckender Leistung wurden die Partien gewonnen. So musste Yannick Koch, Dennis Schmidt und Lutz van Son die Segel streichen. Eine Gewinnchance gab es bei Hennig Wehrmann. Doch mit abnehmender Bedenkzeit unterlief Hennig ein verhängnisvoller Fehler und er verlor die Partie.

Großes Kampferherz zeigt Felix-Hagen Jacobi der schon nach der Eröffnungsphase auf Verlust stand. Trotzdem schaffte Felix es noch ein ausgeglichenes Endspiel, wobei er dann doch noch verlor. Mannschaftsführer Kai Renner zeigte auch eine schöne Angriffspartie. Leider schlug sein Angriff nicht durch und er musste im Endspiel seine Waffen strecken.

Zum Schluss konnte noch Gerhard Kaiser gegen den erst 14-jährigen Gegner ein schwieriges Endspiel Remis halten.

Zu verloren wird verdient mit 1,5:6,5. Damit ist der Lister Turm so gut wie aufgestiegen. Der Hamelner SV liegt auf einen sehr guten 3.Platz in der Oberliga.

 

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