Haddessen. Bereits zum zweiten Mal musste die Jahreshauptversammlung der DLRG-Ortsgruppe Haddessen unter Corona-Bedingungen veranstaltet werden: Nicht wie seit vielen Jahren gewohnt in der „Scheune“ in Haddessen, sondern in Pötzen auf dem Saal des Schützenvereins, um den erforderlichen Mindestabstand einhalten zu können. Alle 37 Teilnehmer mussten sich vorher anmelden, den Nachweis erbringen, dass sie von Corona genesen, oder vollständig geimpft oder über einen gültigen negativen Corona-Test verfügen. Dazu war es zusätzlich erforderlich, die gesamte Zeit im Gebäude eine FFP2-Maske zu tragen und Abstand zu halten.

Der Bericht über die Veranstaltungen fiel recht kurz aus, da vieles abgesagt worden war. Lediglich die Schlauchbootfahrt auf der Weser, das Schnuppertauchen im Süntelbad Haddessen, die Rettungsschwimmübung im Süntelbad, die Fahrt ins Badeland Wolfsburg, der Anfängerschwimmkurs und die Jahreshauptversammlung sowie zwei Jugendversammlungen  konnten erfolgreich durchgeführt werden.

Die DLRG-Ortsgruppe Haddessen hat aktuell 362 Mitglieder und damit drei Mitglieder mehr im Vergleich zum Vorjahr zu vermelden.

Wie immer stand natürlich Erhalt und Ausbau des Süntelbads im Fokus der Berichterstattung, Insgesamt rund 1500 Stunden wurden im Jahr 2021 an Arbeitseinsatz von eifrigen Helfern geleistet. Da die Corona-Verordnung kein traditionelles Workcamp und auch dann anfänglich nur den Einsatz von maximal vier Arbeitsteams à zwei Personen erlaubte, ist es umso bemerkenswerter, dass die Saison 2021 vorbereitet und durchgezogen werden konnte.

Nach den neuen Corona-Bestimmungen am 31. Mai sollte das Süntelbad am 6. Juni den Badebetrieb beginnen. Doch ein verheerendes Hochwasser führte in den Abendstunden des 5. Juni zu katastrophalen Überschwemmungen im Süntelbad. Nur mithilfe von THW Hameln, Feuerwehr Haddessen, Feuerwehr Fischbeck, vielen Helfern aus  den umliegenden Dörfern und aus  den Reihen des Trägervereins Süntelbad Haddessen und der DLRG-Ortsgruppe Haddessen konnte im nächtlichen Einsatz und in den nächsten Tagen  das Bad wieder hergerichtet werden. Es gab eine überwältigende Welle der Solidarität und Spendenbereitschaft. So konnte das Süntelbad bereits am 19. Juni die Tore für die Besucher wieder öffnen.

Der Wachdienst und der Kiosk- und Kassenbetrieb verliefen ohne größere Zwischenfälle, aber unter Hygieneauflagen, Besucherbegrenzung bei gleichzeitig maximal 152 Personen, Einbahnstraßenregelung, Mund-Nase-Bedeckung und Abstandsgebot. Mit 4500 Badegästen wurde eine Auslastung wie im Vorjahr verzeichnet.

Für 25-jährige Mitgliedschaft wurden Gudrun und Helmut Sohns aus Holtensen und Jens Söffker aus Haddessen geehrt.

Nicht unerwähnt bleiben sollten die Prüfungsergebnisse in der Ortsgruppe, wenngleich Corona-bedingt nur wenige Prüfungen abgenommen werden konnten: fünf Seepferdchen, fünf Bronze, vier Rettungsschwimmabzeichen Bronze und drei Rettungsschwimmabzeichen Silber.

Herm Henkel aus Pötzen wurde zum 1. Vorsitzenden, Marvin Fox aus Welliehausen zum 2. Vorsitzenden, Anna Hartmann aus Haddessen zur Schatzmeisterin, Frank Hartmann aus Haddessen zum Beisitzer, Jasmin Fox aus Welliehausen zur Leiterin Öffentlichkeitsarbeit und Matthias Mitosinka aus Haddessen zum Beisitzer gewählt.

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