Hameln. Das Thema Sauberkeit der Stadt wurde in letzter Zeit mehrfach in der Dewezet thematisiert. Dies hat der CDU-Ortsverband Hameln-Mitte zum Anlass genommen und eine Stadtbegehung vorgenommen.

Vom Bahnhofsplatz bis zu der Weser war der Vorstand mit Roman Bossauer, Gerhard Paschwitz, Ute Peschke, Brunhild Kühl und Anja Gernart unterwegs und hat dabei die Sauberkeit genauer unter die Lupe genommen. Im großen und ganzen machten die Straßen der Stadt einen guten Eindruck. Nur bei genauem Hinschauen fallen den CDU-Mitgliedern einige verbesserungswürdige Probleme auf.

So wurden allgemein einige fehlende Bepflanzungen, fehlende Aschenbecher an den Mülltonnen, ungepflegte Hausecken und ungeschnittene Rasenflächen gesichtet.

Es gab aber auch ein paar Objekte, die förmlich ins Auge gesprungen sind. Eins davon ist das Gebäude der ehemaligen Diskothek „Skala“. Wenn man aus der Bahnhofstraße fährt, schaut man unausweichlich auf das brachliegende Gebäude an der Kreuzung. Die Problematik ist wohl der Verwaltung bekannt, dennoch sollte eine Lösung gefunden werden, um den Eigentümer dazu zu bewegen, zumindest die Anlage von Außen sauber zu halten.

Gleich ein Stück weiter befinden sich ehemalige öffentliche Toiletten in einem desolaten und stark verschmutzen Zustand. Da müsste nicht nur sauber gemacht werden, sondern auch überlegt werden, was mit den Toiletten in der Zukunft passieren soll.

Direkt an den Toiletten befindet sich der alte Garnisonsfriedhof. Ungepflegt und dreckig sieht es auch hier aus. Mitten in der Stadt sollte die Denkmalpflege schon ordentlicher sein. Der CDU-Ortsverein will mit der entsprechenden Behörde in Kontakt treten und fragen, woran es hapert bei der Friedhofspflege.

Weiter ging es durch die gut besuchte Einkaufsmeile zum Werder. Der Leerstand in der Altstadt ist ein besonders großes Problem. Vielleicht wäre da ein Bürgerforum in so einem leer stehenden Laden sinnvoll, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Oder, wie in manchen Städten bereits vorgemacht, werden die Schaufenster für Werbung gemietet. Das sieht – laut Meinung der CDU-Mitglieder – gut aus und dadurch falle der leere Raum dahinter nicht so sehr auf.

Abschließend wurde das Ufer an der blauen Brücke angeschaut. Zwar verdeckt stark gewachsenes Grün und Unkraut die Fläche, dennoch sieht man viel Müll am Ufer liegen. Hier schlägt der Ortsverband das Aufstellen eines Schildes „kein Müll in die Weser!“   vor.

Anschließend gab es eine kurze Besprechung auf dem Werder mit einem Foto, das etwas Müll präsentiert, der unterwegs gesammelt wurde.

Protokoll der Begehung

  1. Hauptbahnhofgebäude – 2 Bäume( li. u. re.) Standort, Baumscheibe keine Bepflanzung, Zigarettenstummel
  2. Busbahnhof – Vorschlag: Hinweisschild “ Gib der Kippe ein zuhause“
  3. Bahnhofsvorplatz/Ecke Bahnhofstrasse – Unkraut /Baumschule Fahrradabstellplatz
  4. Bahnhofstraße – Papierkorb keine Ascher. Bepflanzung der Baum Scheiben
  5. Gebäude „Scala“ – Eingang stark vermüllt
  6. Deister Straße – ehemalige, öffentliche Toilette seit geraumer Zeit geschlossen, Müll im Eingangsbereich
  7. Deister Straße – Garnisonsfriedhof, Eingang vermüllt. Anlage ungepflegt
  8. Grünfläche/Rasen Ecke 164er Ring , breiter „Pattweg“ stark ausgetreten
  9. Deister Allee – Ecke Gebäude Landschaftsverband, Beet stark verunstaltet, Platz unmittelbar zur HMT
  10. Kleine Straße , Gebäude Eugen Reintjes Haus, rote Farbe „Sprüche“
  11. Werder  – Blaue Brücke, rechte Uferseite ein zweiter Papierkorb fehlt,
    Schild aufstellen „Kein Abfall in die Weser „

 

 

 

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