Bisperode. Vorzugsweise im Herbst, wenn es vermehrt kräftige Westwinde gibt, dann ist das Weserbergland mit dem Ith und auch dem Wiehengebirge das Ziel vieler Segelflieger.

So war auch in diesem Jahr das Fluggelände Bisperode-West, die Heimat vom Luftsportverein Hameln, Gastgeber für eine Vielzahl von Segelfliegern zum Hangflug. Der Ith ist ein gutes Revier für den Hangflug und ist ein Anziehungspunkt für Segelflieger, wie aus Braunschweig, Burgdorf, Bremen, Verden und auch Nordrhein-Westfalen, denen als „Flachlandflieger“ die Mittelgebirge, wie das Weserbergland, fehlen.

Ist es im Sommer die Thermik, also die aufsteigende Warmluft, in der der Segelflieger Höhe gewinnt, um auf Strecke „zu gehen“. So sind besonders im Herbst die kräftigen Westwinde, die am Ith in die Höhe abgelenkt werden, bestimmend und in denen die Segelflieger am Ith entlang dahingleiten. Dieser Hangaufwind ersetzt dann die Thermik und es sind ebenso stundenlange Flüge möglich.

Weit über 20 Gast-Segelflugzeuge und mehr als 60 Gäste hatten sich zum Hangfluglager auf dem Fluggelände Bisperode-West vom 15.10.2022 bis zum 22.10.2022 eingefunden.

335 Starts und mehr als 336 Stunden standen am Ende des Fluglagers im Hauptflugbuch und zeugen von guten Hangflugbedingungen.

Aus dem LSV Hameln ist das Hangfluglager besonders für Velina Griepentrog unvergesslich. Ihre ersten drei Alleinflüge konnte sie nach einem gewissenhaften Überprüfungsflug durch einen unabhängigen zweiten Fluglehrer absolvieren. Die ersten Alleinflüge sind das einschneidende Erlebnis im Leben eines jeden Fliegers. Markieren sie doch den Übergang vom reinen Schüler zu einem immer mehr freien Fliegen, berichtet Klaus Preen vom LSv Hameln.

Text + Bilder: Klaus Preen, LSV Hameln

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