Afferde. Zur Jahreshauptversammlung des DRK-Ortsvereins begrüßte Christel Becker als Sprecherin des Vorstandsteams die Anwesenden. Sie war hoch erfreut, dass 30 Mitglieder ihr Interesse an den Jahresberichten durch ihre Anwesenheit bezeugten. Als Ehrengäste begrüßte Christel Becker die diesjährigen Jubilare und Ortsbürgermeister Björn Lönnecker.

Nach dem Gedenken der verstorbenen Mitglieder des letzten Jahres und dem Verlesen der sieben Grundsätze des Deutschen Roten Kreuzes durch Waltraut Dittmar, lud Christel Becker zur Kaffeetafel ein. Endlich mal wieder ein Stück von den leckeren Torten zu essen, welche von einigen Damen des Kreativkreises hergestellt worden waren, vermittelte eine Atmosphäre von Hoffnung. Hoffnung auf  Normalität und Gemeinsamkeit in geselliger Runde. „Zwei Jahre mussten die Mitglieder darauf verzichten“, berichtet Edelgard Schlagmann. Nun war es möglich, unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften den Nachmittag zu verbringen. Wie schwierig das vergangene Jahr im Vereinsleben war, schlug sich in den Berichten über die Tätigkeiten des Vorstandes und im Kassenbericht nieder. Besonders die beiden Seniorenkreise des Ortsvereins hatten darunter zu leiden. Annegret Brenker vom Team der Seniorenkreis-Leiterinnen berichtete, dass den Senioren nur einige gemeinsame Nachmittage im vergangenen Jahr gegönnt waren. „Normalerweise“ treffen sie sich alle 14 Tage. Drei Blutspende-Termine für insgesamt 170 Spendenwillige wurden organisiert.

Der Kassenbericht von Jutta Rücker zeigte, dass der Verein sich durch die Mitgliedsbeiträge und einige Geldspenden des Ortsrates und der Mitglieder, finanziell aufrecht erhalten konnte. Neben den laufenden Fixkosten konnte auch zu Geburtstagen und zu Weihnachten kleine Geschenke verteilt werden. Und der Verein übergab Spenden von jeweils 100 Euro an das Familienbüro, die Fluthilfe des DRK an der Ahr, die „Haltestelle“ der Afferder Jugend, die DRK-Weihnachtsfeier für Obdachlose und zur Errichtung des neuen Dorfplatzes in Afferde. Mehr Spenden konnten nicht vergeben werden, weil all die Einnahmequellen von beliebten Aktivitäten wie Frühstück, Basare und Dorfgemeinschaftsfesten wegen der Corona-Pandemie fehlten.

Der Vorstand wurde für seine Arbeit einstimmig entlastet.

Hoffnung vermittelten auch die Grußworte des Ortsbürgermeisters Björn Lönnecker. Er setzt darauf, endlich Corona hinter sich zu lassen, zuversichtlich in die Zukunft zu schauen und mit den Vereinen die Dorfgemeinschaft stärken zu können. Lönnecker hat viele Pläne.  Vorerst ist es eine wichtige Aufgabe, die Aufnahme und Betreuung der Geflüchteten aus der Ukraine zu organisieren. In der Sporthalle in Afferde sind 100 Übernachtungsplätze bereitgestellt. Die Betreuung ist in Afferde durch Ehrenamtliche zu schaffen. Selbstverständlich helfen einige Damen vom DRK-Ortsverein Afferde bei der Essensausgabe.

Lönnecker berichtete, Niedersachsen beabsichtige mit 20 Milliarden Euro, die gemeinsam von Bund und Land geschultert werden sollen, in Zivil- und Katastrophenschutz zu investieren.

Folgende Mitglieder wurden mit einer Urkunde und mit Blumen geehrt: Für 25 Jahre Mitgliedschaft Ines Buddensiek. Für 30 Jahre Mitgliedschaft Margret Hickstein, Gerda Lichte, Annemarie Pothe und Edelgard Schlagmann. Seit 35 Jahren ist Hella Wörsching dabei. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurde Martha Renner gedankt, für 45 Jahre Ursula Ahrend, Anni Dutschke, Edith Meyer, Ursula Oehlert, Gisela Reisdorf, Olga Ulrichs, Barbara Welsch. Bereits auf 55 Jahre Mitgliedschaft kommen Gertrud Rentsch und Margret Wietbrock. Allen Jubilaren dankte Christel Becker herzlich.

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