Hameln. Auf einer kleinen Festveranstaltung mit Kaffee und Kuchen ehrte der langjährige Vorsitzende des DRK- Ortsvereins Hameln e.V., Wolfgang Kaiser, die langjährigen Mitglieder und Blutspender, die schon 50, 75 oder gar über 100-mal ihr Blut gespendet haben. In seiner Begrüßungsansprache erinnerte Kaiser an die Einschränkung des Vereinslebens in den vergangenen zwei Corona Jahren und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass nun wieder etwas mehr Normalität
einkehren kann.
Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Hameln, Hagen Langosch, betonte in seinem Grußwort die Bedeutung des Ehrenamtes in diesen unruhigen Zeiten und dankte den Blutspendern für die vielen durch ihre Spenden geretteten Leben.
In seinem Kurzvortrag über die Aktivitäten der Jahre 2020/21 berichtete Kaiser über die vielen durch Corona ausgefallenen Kurse und Veranstaltungen, sogar die sonst übliche Ehrungsveranstaltung musste 2020 und 2021 abgesagt werden. Das führte zu schmerzlichen Mitgliederverlusten. Nur die Blutspende konnte vom Ortsverein Hameln kontinuierlich fortgeführt werden. Allerdings führte Corona auch hier zu deutlichen Veränderungen. So mussten alle Außentermine abgesagt werden und stattdessen die Terminanzahl in der Zentralstraße erhöht werden. Dort durfte allerdings das sonst so beliebte Büfett
nicht mehr angeboten werden, stattdessen gab es Bäckereigutscheine für die Spender.
Stellvertretend für die Arbeit im Ortsverein berichtet Wolfgang Kaiser über das 3000-Schritte-Projekt, dass in Kooperation mit der Elisabeth-Selbert-Schule und dem Lions Club Hameln Weserbergland seit 2019 speziell für Seniorinnen und -Senioren, aber auch für andere, angeboten wird. Jeden Mittwoch um 15 Uhr treffen sich seit nunmehr fast zwei Jahren rund 35 Teilnehmer*innen am Info-Center und starten dort zu einem abwechslungsreichen Stadtspaziergang.
Hanno Thomas von der DRK-Bereitschaft Hameln berichtete über die zahlreichen Einsätze der ehrenamtlichen Bereitschaft:
Sei es zur Absicherung der Feuerwehr bei Bränden und Stürmen, der Einrichtung von Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge oder Corona-Testung. Auch die Bereitschaft Hameln hatte während der Corona-Pandemie mit großen
Einschränkungen zu kämpfen, so konnten die Bereitschaftsabende aufgrund der Coronavorschriften nicht mehr stattfinden und die Bereitschaftsmitglieder sahen sich ausschließlich bei Einsätzen.
Bei der Ehrung händigten die Schatzmeisterin Angelika Meinecke gemeinsam mit den stv. Vorsitzenden Serhan Suyabatmaz die Urkunden an die langjährigen Fördermitglieder aus: Joachim Klus wurde für 25 Jahre Mitgliedschaft, Hans-Joachim Flieger und Edith Schön für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Birgit Müller vom DRK-Blutspendedienst NSTOB ehrte gemeinsam mit der Beisitzerin Kerstin Martens die Blutspendejubilare: 50 Blutspenden absolvierten Horst Rettau, Heinrich Sellmann und Claudia Wierling. 75 Blutspenden haben Viktor Gerner, Carsten Nitzsche und Hannelore Ohlmeyer bereits geleistet. 100 Blutspenden lieferten Rüdiger Elsper, Uwe Hilmer und Regina Sandmann. Auf 150 Blutspenden bringt es Armin Streich und mit 175 Blutspenden ist Jürgen Biermann der Spitzenkandidat.
Grundsätzlich gilt aus gesundheitlichen Gründen, Männer dürfen maximal sechsmal im Jahr Blut spenden, Frauen dürfen nur vier Blutspenden pro Jahr leisten.
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