Hameln. Im Februar startete der Polizeichor Hameln sein 4. Chorprojekt. Unter dem Motto „Singing for Freedom“ wurden vorrangig Männerstimmen für den Chor gesucht und gefunden. Fast 20 neue Sänger haben den Chor über mehrere Wochen unterstützt und konnten sich für den Gesang begeistern.
Der erste gemeinsame Auftritt fand bereits im April beim Polizeiball statt – nach nur wenigen Wochen Probenarbeit. Mit „Hoch“ von Tim Bendzko, „Hallelujah“ von Leonard Cohen und „Was für eine geile Zeit“ von Ben Zucker begeisterten die Sänger die Ballbesucher.
Das großes Abschlusskonzert zum Projekt fand Anfang Juni in der fast bis auf den letzten Platz voll besetzten Hamelner Münsterkirche statt. Über 80 Sängerinnen und Sänger brachten die in den letzten Wochen geprobten Lieder zu Gehör. Ob ein fulminantes „Ode an die Freude“ oder „The Conquest of Paradise“, ein wunderbar vorgetragenes „Zurück nach Haus“ mit Chorleiter Andranik Simonyan als Saxophon-Solist oder moderne Stücke wie „We are the young“ und „You raise me up“ – die Zuschauer waren begeistert. Am Klavier begleitete Nadja Naumova den Chor. Und da dieses Projekt vorrangig Männerstimmen gesucht hatte, konnten sich die Männer auch ohne weibliche Unterstützung präsentieren. Mit „The Sound of Silence“ und „Liebe ist“ trafen sie offensichtlich den Geschmack der Hörer. Chorleiter Andranik Simonyan hatte das abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Auch der Polizeichor Magdeburg unter den Chorleitern Tatjana Schemetowa und Leonid Schemetow traf den Geschmack des Publikums.
Den krönenden Abschluss des Konzertes bildete das von allen Mitwirkenden vorgetragene „Wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg. Über 120 Sängerinnen und Sänger füllten den Kirchenraum mit ihrem Gesang. Lea Grotehans und Jule Schmidt trugen jeweils vor den Strophen Artikel aus dem Grundgesetz vor. Das Motto des Projektes „Singing for Freedom“ wurde hier hörbar.
Und da es seit vielen Jahren eine schöne Tradition des Polizeichores Hameln ist, die Arbeit der evangelischen Jugend der Markt- und Münsterkirchen-Gemeinde zu unterstützen, konnte zum Schluss des Konzertes wieder großzügig ein Scheck überreicht werden. Mit den „Irischen Segenswünschen“ als Zugabe und Dank an das Publikum endete das Konzert.
Fazit aus dem Projektchor: Obwohl so ein Projekt immer mit viel Vorbereitung und Arbeit verbunden ist, zahlt es sich doch aus. Fast alle Männer, die neu in den Chor gefunden haben, bleiben auch dabei.
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