Hameln. Am 26. August 2023 haben Hamelner Mitglieder des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Region Leine-Weser eine Busfahrt zum Uchter Moor unternommen.
Begleitet wurden die zehn sehbehinderten und blinden „Moorfahrer“ von je einer sehenden Person. Ebenfalls mit dabei war Susanne Busse vom Reiseveranstalter die „ Kleine Hexe“ aus Tündern. Im Vorfeld hatte sie das Programm für die Fahrt ausgearbeitet und es für die sehbehinderten und blinden Menschen angepasst.
Um 12 Uhr ging es per Bus am Bahnhof Hameln los in Richtung Minden. Nach circa anderthalb Stunden erreichte die Reisegruppe den kleinen Ort Essern mit dem „Tor zum Moor“. Vom dortigen Moorverein wurden die Teilnehmer empfangen und konnten in dem kleinen Museum einige Dinge anfassen und fühlen. Wenig später stiegen alle in die Moorbahn ein.
„Diese ratterte gemütlich durch die herrliche und doch etwas verwunschene Moorlandschaft“, berichtet Karina Hartig. An zwei Haltepunkten konnten alle aussteigen, den frisch gestochenen Torf anfassen und den weichen, schwankenden Boden unter den Füßen fühlen.
„Wir erfuhren von unserer Gästeführung viel über das Moor, seine Pflanzen und Tiere und über die Tatsachse, dass immer noch Torf abgebaut wird. Dieser findet Verwendung in Gartenerde.
„Etwas gruselig wurde es, als über den Fund der Moorleiche berichtet wurde.“ Tatsächlich wurde in diesem Moor ein Skelett gefunden, das mehrere 1000 Jahre alt war. Es handelt sich um ein 14- bis 19-jähriges Mädchen. Sie bekam den Namen.
„Moora“. Heute ist „Moora“ im Landesmuseum Hannover zu bestaunen.
Nach rund zwei Stunden zuckelte die Moorbahn zurück zum Ausgangspunkt. Dort erwartete die Reisende in dem kleinen Café leckerer Blaubeerkuchen mit Sahne.
Weiter ging es mit dem Bus vom kleinen Dorf Essern zum Spargel- und Blaubeerhof Winkelmann. Der große Hofladen bot viele regionale Produkte an. Der Hit war der große Eisladen mit Café. Mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck ging es zurück nach Hameln.
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