Hameln. Diesjähriger Ausrichter der Landesverbandssiegerprüfung für Fährtenhunde war der GHSV Katlenburg. Insgesamt 14 Teams hatten sich dazu für den 18. und 19. September angemeldet.

In der Internationalen Gebrauchshundprüfung für Fährtenhunde (FCI IGP FH) müssen die Hunde an zwei aufeinanderfolgenden Tagen je eine Fährte von 1800 Schritten (ca. 1000 m) mit verschiedenen Winkeln und Bögen an einer 10 Meter langen Leine selbständig absuchen, die dort abgelegten Gegenstände finden und sitzend, stehend oder liegend verweisen. Erschwerend kommt eine Verleitungsspur hinzu, die eine halbe Stunde vor dem Absuchen getreten wird und vom Hund ignoriert werden muss.

Nach einer Liegezeit von drei Stunden muss die Fährte vom Hund konzentriert und mit tiefer Nase ohne große Abweichungen vom Fährtenverlauf abgesucht werden. Hier können dann je nach Leistung zwischen 70 und 100 Punkten erreicht werden. Durch den geringen Niederschlag und die somit sehr trockenen Böden waren die Bedingen höchst anspruchsvoll und verlangten den Hunden alles ab.

Für den Polizeihundverein Hameln v. 1920 e. V. starteten 5 Teams:

  • Claudia Tänzer mit „Pinjo“ (Malinois) 90 / 98 1 (Qualifikation für die FH-Bundessiegerprüfung)
  • Michael Mogalle mit „Bébé“ (Malinois) 84 / 80 5
  • Claudia Tänzer mit „Amy“ (Malinois) 35 / 98 ohne Platzierung
  • Andrea Weinert mit „Quay“ (Malinois) 27 / 90 ohne Platzierung

Parallel dazu fand der Wettbewerb um den Niedersachsenpokal für Fährtenhunde (FCI FH-1) statt. Diese Veranstaltung wird nur an einem Tag durchgeführt. Es wird nur eine Fährte mit 1200 Schritten unter ähnlichen Bedingungen gelegt und abgesucht. Hier sicherte sich Christina Weber mit „Yara“ (Riesenschnauzer) mit 87 Punkten den 3. Platz.

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