Lügde-Harzberg-Glashütte. Im Schützenhaus in Harzberg herrschte am vergangenen Samstag beste Stimmung: Der Schützenverein Harzberg-Glashütte hatte zum traditionellen Königsschießen eingeladen – rund 40 Schützinnen und Schützen folgten dem Ruf. In spannenden Wettkämpfen wurde der neue Schützenkönig ermittelt.
Am Ende konnte sich Heinz Friedel Schröder aus Harzberg klar durchsetzen. Er erzielte auf dem Kleinkaliberstand 49 von 50 möglichen Ring und ließ der Konkurrenz keine Chance. Auf den Königstitel schossen in diesem Jahr außerdem Jörg Wagner, Tina Wagner, Lara Stadermann und Svenja Rissiek, doch sie mussten sich Schröder geschlagen geben. Svenja Rissiek erreichte mit 36 Ring den zweiten Platz.
Für Schröder war dieser Erfolg ein ganz besonderer: Bereits 1985 und 2003 hatte er den Königstitel errungen – nun also zum dritten Mal, genau 40 Jahre nach seiner ersten Regentschaft. Das ist schon etwas Besonderes, so Jörg Wagner der 1.Vorsitzende vom Schützenverein Harzberg-Glashütte. Die Familie Schröder war schon immer dem Verein eng zugewandt – dies zeigt erneut der Wunsch von HF Schröder den König erneut zu erringen. Seine Frau Rosi war zu Tränen gerührt.
Neben dem Königsschießen wurden auch die traditionellen Pokalwettbewerbe der ehemaligen Würdenträger ausgetragen. Beim Königinnen-Pokal setzte sich Nina Schröder mit dem Traumergebnis von 50 Ring durch. Den Königspokal gewann ihr Vater Mike Schröder, mit 48 Ring – ein eindrucksvoller Beweis für das Können der anderen Schützenfamilie Schröder – diesmal aus Glashütte.
Bei der Bekanntgabe der Ergebnisse brandete großer Jubel auf. Die Freude über die starken Leistungen war spürbar, und die Feier im Schützenhaus dauerte bis tief in die Nacht. Nun darf sich Heinz Friedl Schröder auf seine dritte Amtszeit als Schützenkönig freuen – und die Vereinsmitglieder rätseln bereits, wer seine Königin sein wird. Diese wird traditionell erst beim Schützenfest Ende Juni bekanntgegeben.
Foto: (pr./von links:) Fahnenabordnung Dennis Steinmeier, Olli Schröder, Nina Schröder, Oberst Hartmut Rissiek, König Heinz Friedel Schröder und 1. Vorsitzender Jörg Wagner.
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