Hameln. Mitglieder der “Initiative Radverkehrswende Hameln JETZT!” haben am  22. September die Fahrradstadt Nordhorn besucht.

Sie wollten sich beim mehrfachen Sieger im ADFC-Fahrradklimatest in der Kategorie von Städten von 50 000 bis 100 000 Einwohnern vor Ort ansehen, was Nordhorn bei der Mobilität eigentlich anders und besser macht als Hameln.

Mit dabei neben dem designierten neuen Fahrradbeauftragten der Stadt Hameln, Robert Lendeckel, war auch CDU-Ratsherr Thorsten Sander sowie Stephan Foelske, der in der Stadtverwaltung für den Radverkehr zuständig ist.

In Nordhorn wurde die neunköpfige Gruppe von Stadtbaurat Thimo Weitemeier empfangen, der ihr zunächst im Sitzungssaal und dann live auf den Straßen, die Theorie und Praxis des Nordhorner Radverkehrskonzeptes erläuterte.

Besonders beeindruckte dabei, dass in Nordhorn von Bürgermeister Berling bis zu den Arbeitskräften der Bauabteilung offenbar alle an einem Strang ziehen, so auch die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen und z.B. für den Rückbau von Parkplätzen  überzeugen. Und: Dies geschieht offensichtlich nicht zum Nachteil der heimischen Wirtschaft, denn im Gegensatz zu Hameln fallen in der Nordhorner Innenstadt keine Leerstände auf. Stadtbaurat Weitemeier führte dies darauf zurück, dass die Innenstadt aus allen Richtungen mit dem Fahrrad gut und schnell zu erreichen ist.

Alles in allem ein interessanter und lehrreicher Ortstermin, der nun zu neuen und kreativen Initiativen auch für die Hamelner Stadtplanung genutzt werden soll.

 

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