Hameln. Im September hatte der Bezirksverband Hameln der Kleingärtner e.V. endlich seine eigentlich für März geplante Mitgliederversammlung. Unter den gegebenen Umständen war es gar nicht so einfach, es mussten einige Abstriche durch die Vorgaben – wie Abstandhalten, Maskenpflicht, geimpft oder nicht – gemacht werden. Die 16 Kleingartenvereine haben sehr gut mitgemacht. Als Gast war der gerade wiedergewählte Oberbürgermeister, Claudio Griese, eingeladen.
Der 1. Vorsitzende des Bezirksverbands, Wolfgang Schünemann, berichtete, dass es im vergangenen Jahr in einigen Vereinen immer wieder Probleme mit Waldbäumen gegeben habe. Sie wurden vor mehr als 30 Jahren von der Stadt Hameln gepflanzt, aber niemand hat bedacht, dass auch diese Bäume sehr groß werden. Um die Bäume stark zurückzuschneiden oder sie ganz zu entfernen wird eine schriftliche Genehmigung der Fachabteilung von der Stadt Hameln benötigt. Außerdem sei es auch eine Kostenfrage, meint der Vorstand. Erfahrung haben sie bereits durch die Aktion vor einigen Jahren im KGV Am Brösselweg gemacht: Eine Fällung hat seinen Preis.
Auch ein Baumkletterer zum Zurückschneiden und Totholzentfernen sei nicht gerade kostengünstig. Diese Probleme werden Thema beim nächsten Termin mit der Fachabteilung der Stadt Hameln sein. Gemeinsam soll eine Lösung gefunden werden.
Zum Thema Geschäftsstellenverlegung des BV Hameln gab es zu berichten, dass verschiedene Vorbereitungen getroffen wurden. Es wurden Kostenvoranschläge eingeholt, es wurde geplant, wie die Räumlichkeiten umgebaut werden sollen, und wurden mit dem 1. Vorsitzenden des KGV Abendfrieden, Walter Heinrich, Gespräche geführt. Er hat einen vorläufigen Kostenplan erstellt.
Oberbürgermeister Griese überbrachte Grüße der Stadt Hameln und berichtete, dass die Pandemie auch im Rathaus Probleme gemacht habe. Er findet es sehr schön, nun wieder an Sitzungen und Veranstaltungen teilzunehmen. Inzwischen habe das Personal in der Abteilung Umwelt, Technik und Grünflächen gewechselt, zum Beispiel folgten auf Herrn Wilde und Herrn Mros jetzt Frau Heuer und Herr Beye. Bei Problemen und Sorgen in den Vereinen bittet der Oberbürgermeister darum, sich gleich an die Stadt zu wenden und nicht zu lange zu warten, dann könne man sich auch zeitnah darum kümmern. Er bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit dem BV Hameln und wünscht sich, dass es weiterhin so bleibt.
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