Bisperode. Auf den Pilgerweg Loccum-Volkenroda bewegten sich Landfrauen aus Bisperode mit der Pilgerführerin Frau Laqua. Die Tagesstrecke der Pilgertour ging von Pollhagen nach Loccum, berichtet Monika Hundertmark.
Bei sonnigem Wetter starteten die Landfrauen in Loccum mit einem Kleinbus und fuhren gemeinsam zur St. Johanniskirche in Pollhagen. Nach der Begrüßung, einer kleinen Andacht und einem gemeinsamen Lied ging es los. Erst ein Stück durch den Ort und dann in den Wald. Nur die Geräusche vom Wind in den Baumwipfeln waren zu hören, ansonsten umfing sie die Ruhe des Waldes, die nur durch ihre Gespräche „gestört“ wurde. Die gemeinsamen Gespräche, mal mit der Einen oder dem Anderen, sind genauso gewünscht, wie nach den ersten Kilometern ein erstes gemeinsames Schweigen, auf das Frau Laqua die Landfrauen einstimmte. Sie meinte: Auf einer Pilgerwanderung sollte man den Alltag vergessen, sich auf sich selbst besinnen, über eine Entscheidung für die Zukunft nachdenken oder ganz einfach seinen Gedanken nachhängen. Egal, aus welchem Grund man sich entschließt, den Ausflug zu machen, wichtig sei nicht das Ziel, sondern bedeutsam sei der Weg, auf dem die Pilgerin Erfahrungen sammelt und eine Reise zu sich selbst unternehmen kann.
Nach einer Mittagspause mit Selbstverpflegung im Wald machte Frau Wendt die Landfrauen mit einer kleinen Übung wieder fit für den weiteren Weg. Nachmittags im Kloster Loccum nahmen die Landfrauen an einer Führung teil. Die Renovierung ist weitgehend abgeschlossen, einschließlich der neu erbauten Bibliothek. Im Kloster werden Theologinnen und Theologen nach ihrem Universitätsabschluss auf die praktischen Tätigkeiten im Pfarramt vorbereitet.
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