Hessisch Oldendorf. Landfrauen aus Hessisch Oldendorf und Rinteln traf sich zu einer meditativen Wanderung auf dem „Weg zur Selbstzuwendung“ in Rehren.
Es war der längste Tag des Jahres. Die Landfrauen begrüßten den Sommer auf einem Weg, der ausgezeichnet wurde als „Qualitätsweg wanderbares Deutschland“. Für etliche von ihnen war der Startpunkt mit Erinnerungen und Emotionen verbunden. Er lag unterhalb der ehemaligen Frauenklinik Obersburg, die für ihre familiäre, freundliche Atmosphäre weithin bekannt war.
Auf neun Stationen in einem herrlichen Waldstück gab es Impulse zum Nachdenken und reichlich Gelegenheit, Abstand zu bekommen vom Alltag, den Kopf „frei zu laufen“.
Insgesamt 23 Landfrauen beteiligten sich an der Wanderung auf dem „Weg der Selbstzuwendung“ und kamen ins Gespräch über den „inneren Kritiker“, Kraftquellen und Energiekiller. Sie tauschten sich über die Sehnsucht aus, „mal einen Gang runterschalten“ zu können und über die Erkenntnis, dass Loslassen Gelassenheit schafft. Fröhlich auf der „Himmelsliege“ angekommen, störte es nicht, dass ein Teil des Waldes derzeit nicht begehbar ist. Spontan gönnten sich die Wanderinnen einen Blick auf das wunderbare Auetal und einen Besuch auf dem russischen Friedhof. Von dort gingen viele Gedanken und Gebete zur Ukraine, mit der Bitte um Frieden für die Welt. „Gönne dich dir selbst“ war das Motto der Wanderung. Es geht zurück auf einen 900 Jahre alten Brief des Zisterzienser-Begründers Bernhard Clairvaux. „Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da“, heißt es darin.
Von Leichtigkeit war etwas zu spüren, als die Landfrauen im Sportheim des SC Auetal bei Kaffee und Kuchen zusammensaßen und sich viel zu erzählen hatten.
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