Hessisch Oldendorf. Bei der Mitgliederversammlung der CDU-Ortsverbände und des CDU-Stadtverbandes Hessisch Oldendorf am vergangenen Dienstag im Gasthaus Söhlke in Friedrichshagen standen die Wahlen für den CDU-Stadtverbandsvorstand auf der Tagesordnung. Als Gäste konnten Hans-Ulrich Siegmund, CDU-Kreisvorsitzender, und Matthias Koch, CDU-Kandidat für die Landtagswahl in Niedersachsen, begrüßt werden.
Knapp acht Jahre leitete Thomas Figge den CDU-Stadtverband. „In den Jahren meiner Amtszeit habe ich bei der SPD insgesamt vier Vorsitzende kommen und gehen gesehen, das spricht doch für die Beständigkeit in der CDU“, so Figge. Er stellte ausdrücklich dar, dass er seine Aufgaben im Vorstand des CDU-Kreisverbandes, als Beisitzer im CDU-Stadtverband, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag und – was ihn besonders ehrt – sein Amt als stellvertretender Landrat weiterhin mit voller Kraft ausüben wird.
Die 30 anwesenden Parteimitglieder wählten Marius Müller einstimmig als neuen Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes, berichtet Schriftführer Karlheinz Gottschalk. In seiner Antrittsrede ging Müller auf die Wurzeln seiner 25-jährigen CDU-Mitgliedschaft als Mitglied der Jungen Union auf verschiedenen Ebenen und seine langjährigen CDU-Aktivitäten im Nachbarlandkreis Schaumburg ein. Als gleichberechtigte Stellvertreter wurden Astrid Bartling und Michael Kipp, als Schatzmeister Dennis Schäfer und als Schriftführer Karlheinz Gottschalk gewählt. Mitglieder- und Medienbeauftragte wurde Mark Ziegler, als Beisitzer vervollständigen Heinz-Otto Hoppe, Arndt Böhne, Wolfgang Wittkopp, Thomas Figge, Karl-Heinz Nitz und Jürgen Wagner den Vorstand.
Der CDU-Stadtverband Hessisch Oldendorf plant bereits seit längerer Zeit, die internen Strukturen zu optimieren. Wie der bisherige Vorsitzende Thomas Figge berichtet, haben Mitglieder und Vorstände einiger CDU-Ortsverbände bereits vor zwei Jahren signalisiert, ihr Engagement für den Stadtverband zu Lasten der Ortsverbände konzentrieren zu wollen. „Einerseits ist es der Altersstruktur und der Mitgliederstärke der CDU in den Ortschaften geschuldet, andererseits wollen wir unseren Beitrag leisten, überörtliche Wahlen von Europawahl bis zur Bürgermeisterwahl zu gewinnen. Das geht nur mit einer schlagkräftigen Truppe im Stadtverband“, so Thomas Figge.
Die Mitglieder der bisherigen CDU-Ortsverbände: HO-Kernstadt, Fischbeck-Süntel, Hohenstein, Sonnental, Großenwieden-Rohdental haben beschlossen, die organisatorischen Aufgaben vorläufig auf den CDU-Stadtverband zu übertragen. Einzig der CDU-Ortsverband Hemeringen-Lachem behält seine bisherigen Strukturen bei. „Wir sind der mitgliederstärkste Ortsverband und können weiterhin die Aufgaben eines Ortsverbandes wahrnehmen und zusätzlich Unterstützung für den Stadtverband leisten“, so Heinz-Otto Hoppe, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Hemeringen-Lachem und Mitglied im
Stadtverband Hessisch Oldendorf.
Der CDU-Kreisverbandsvorsitzende Hans-Ulrich Siegmund ehrte langjährige CDU-Mitglieder. Für 50-jährige Mitgliedschaft nahmen Otto Deppmeyer, Christian Ochensbruch und Günther Padberg Urkunde und Anstecknadel entgegen. Für 40-jährige Mitgliedschaft wurde folgenden Mitgliedern gedankt: Rüdiger Schnatmeyer, Elvira Sommermeier, Ulf Homann, Rainer Rust, Heinrich Heinecker, Wolfgang Lücke, Birgit Stein, Reinhard Stuckenbrock, Friedrich Amelung und Werner Künne. Bereits 25 Jahre dabei sind Cord Möller, Andreas Schneider, Salvatore Porcu, Karl-Friedrich Söhlke, Jochen Tebbe, Gerd Rügge, Brigitta Henze, Matthias Reinold, Wilfried Berlips, Marcus Paulig, Annegret Rust, Hans Christian Meyer und Marius Müller.
Der scheidende Vorsitzenden Thomas Figge spendierte einen Imbiss.
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