Lügde. Leichter Wind wehte durch den Emmerauenpark, als nach zweijährigem pandemiebedingten Ausfall dort endlich wieder einmal MINT stattfinden konnte. MINT – das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik – feierte gleichzeitig ein kleines Jubiläum: Bereits zum zehnten Mal fand diese Aktion in Lügde statt. Das nahm dann auch Michael Wennenmann von der IHK Lippe zu Detmold zum Anlass, sich bei den „Männern der ersten Stunde“ Jürgen Weiland und Oliver Jösten von der Johannes-Gigas-Schule zu bedanken und ihnen eine Urkunde für die geleistete Arbeit zu überreichen.

Auch der Sprecher des Arbeitskreises MINT Georg-Jeskow von Puttkamer und Bürgermeister Torben Blome waren voll des Lobes für die Aktiven gleich welchen Alters und bedankten sich zugleich bei den Sponsoren. Sämtliche Bildungseinrichtungen des Lügder Stadtgebietes waren  vertreten und hatten keine Mühen gescheut, das aktuelle Thema „MINT in Lügde hebt ab: Schweben – gleiten – fliegen“ kindgerecht zu präsentieren.  Und dazu passte das rege Lüftchen dann auch ausgezeichnet. Nach den erklärenden Worten von Moderator Jürgen Weiland ging es los. An allen Stationen konnten die Kinder und Jugendlichen schauen, staunen und selber basteln. Alles Hergestellte konnte in einer ebenfalls angefertigten Papiertasche mit nach Hause getragen werden. Ob Papierhubschrauber, riesige Seifenblasen, Luftballon- und Schwimmnudelraketen, Spickflugzeuge, bunte Raumgleiter oder Ufos – alles faszinierte die wissbegierigen Kinder, die zum Auftakt der Veranstaltung noch das MINT-Lied gesungen hatten.

Faszinierend auch die Kraft, die ein schwebender Kreisel entfaltet. Nimmt man ihn in die Hand, ist die Kraft deutlich spürbar. Eine Wasserrakete konnte leider nicht vorgeführt werden, fliegt sie doch bis zu 40 Meter hoch! Doch die kompetente Konstruktionsbeschreibung würde einen Nachbau in Eigenregie ermöglichen. Mit einem heißen Draht konnten am Stand der Johannes-Gigas-Schule auch noch Flügel aus Styropor ausgesägt werden.

Die Organisatoren hoffen, dass die Begeisterung der Schüler lange anhält und sich möglichst viele auch zukünftig für die MINT-Fächer  interessieren und engagieren.

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