Hameln. Dass grüne Berufe abwechslungsreich und anspruchsvoll sein können, das haben 64 Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Selbert-Schule am vergangenen Mittwoch unter Beweis gestellt.

Die Teilnehmenden sind Auszubildende im Bereich Landwirtschaft sowie landwirtschaftliche Fachschüler der Ein- und Zweijährigen Fachschule. Im Rahmen des Berufswettbewerbes mussten sie theoretische Aufgaben zu Allgemeinwissen und fachspezifische Fragen lösen.

Den größten Teil aber machten die praktischen Aufgaben aus. Hier sollte entweder ein elektronischer Stecker repariert werden oder eine Prüfung auf Verkehrstüchtigkeit am Schlepper mit Anhängegerät durchgeführt werden.

Beim Sämereien-Quiz zeigte sich der Kenner. Die vielen Getreidesorten sind vielleicht auf dem Feld noch leicht zu unterscheiden, aber das Saatgut sieht dann doch sehr ähnlich aus. Kleine Unterschiede gilt es, genau zu kennen.

Besonders wichtig aber für den ein oder anderen auch eine große Herausforderung war die Vortragsaufgabe. Dabei sollten die künftigen Landwirte allein oder im Team einen Vortrag vorbereiten und vortragen. Hier zeigte sich, wer sein Thema gut vorbereitet und strukturiert hatte. Auch die Präsentationsweise und eine zielgruppengerechte Sprache wurden bewertet.

Durch die Unterstützung der Sponsoren wurde die Motivation für den Wettbewerb zusätzlich angekurbelt. Der Dank gilt den Firmen LVB-Steinbrink, Buchheister Landtechnik, Agravis, Raiffeisen Landbund und SESVvanderHave für die tollen Präsente.

Gedankt wurde auch den Prüfenden der Elisabeth-Selbert-Schule und der Landwirtschaftskammer.

Nach den Erstentscheiden werden die Besten in der Sparte Auszubildende in der Landwirtschaft zum Gebietsentscheid eingeladen. Am 14. März findet ein Gebietsentscheid an der BBS Ammerland statt und ein weiterer Entscheid an der Albrecht-Thaer-Schule in Celle am 16. März 2023.

Am 14. und 15. April steht dann der Landesentscheid an der DEULA Westerstede vor der Tür. Beim Bundesentscheid des Berufswettbewerbes vom 19. bis 23. Juni im Landwirtschaftlichen Bildungszentrum in Echem, Niedersachsen, zeigt sich dann, wie stark Niedersachsen im bundesweiten Vergleich ist. Nun heißt es Daumen drücken!

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