Hameln. „Alle Mann ran“, hieß es Samstag, 17. September, um 9 Uhr in der Früh, denn die Bänke und Plätze des Pech-Clubs Wangelist hatten mal wieder eine Schönheitskur verdient. In den darauffolgenden vier Stunden wurden die im Riepen befindlichen Bänke und Plätze, von denen ein paar im letzten Winter durch Sturm und Witterung beschädigt worden waren, mit Körpereinsatz und einer gehörigen Portion Spaß durch zehn eifrige Pech-Brüder wieder in einen ordentlichen Zustand gebracht. Übrigens: Pech-Brüder nennen sich die Club-Mitglieder selbst, die Partnerinnen der Pech-Brüder nennen sich Pech-Schwestern.

Auf Hut-Huts-Ruh mussten einige Bank- und Tischplatten ausgetauscht und neu mit Wetterschutz gestrichen werden. Auf Alt-Hut-Huts-Ruh wurde das durch Windwurf beschädigte Platz-Schild wieder aufgestellt.

Der Lotterie-Club „Pech“ aus Wangelist unterhält seit vielen Jahren und im Einklang mit der Hamelner Stadtforst im Riepen- und Klüt-Wald insgesamt 22 Bänke und 13 Tische. Bei den Heringsschwänzen, Leos Ruh, Hut-Huts-Ruh, Alt-Hut-Huts-Ruh und Sanders Ruh sind inzwischen vielen Wanderbegeisterten ein Begriff. Auch die 100-Jahr-Bank sowie Gerds Bank werden gerne zum Verweilen und Genießen der Natur genutzt. Letztgenannte ist die einzige Bank im Klüt und wurde erst vor wenigen Monaten zu Ehren eines langjährigen Pech-Bruders eingeweiht.

Nach getaner Arbeit folgt im Pech-Club üblicherweise das Vergnügen. In der Grünen Gurke in Wangelist trafen sich Pech-Schwestern und Pech-Brüder für einen geselligen Nachmittag bei netten Gesprächen, gutem Essen und dem ein oder anderen Erfrischungsgetränk. Es gibt immer etwas zu feiern – und wenn es nur ein „Alle-Mann-Tag“ ist, an dem sich niemand bei seinem Arbeitseinsatz verletzt hat.

 

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