Bad Münder / Gehrden. 150 Sportler aus 41 Vereinen und zehn Landesverbänden traten beim ersten Bundesranglistenturnier in Präsenz gegeneinander an. Nach rund eineinhalb Jahren vieler Online-Turniere gingen auch neun Sportler des Redfire e.V. unter Führung des Poomsae Europameisters Christian Senft an den Start. In 38 verschiedenen Wettkampfklassen starteten die Taekwondo-Kämpfer auf zwei Wettkampfflächen, bewertet von jeweils fünf erfahrenen Kampfrichtern, unter anderem auch von dem jetzigen Bundeskampfrichter Fuad Mamedov. Die Sportlergemeinschaft des Redfire Kampfsport Teams aus den Vereinen Victoria Lauenau e.V. und dem Redfire Kampfsport Team e. V. Bad Münder zeigt auf Turnieren immer wieder, wie sich kleine und große Sportler, Coaches, Eltern und Betreuer gegenseitig unterstützen, helfen und lautstark anfeuern.

Mit insgesamt fünf Goldmedaillen sowie zwei Silber- und einer Bronzemedaille summierte das Team aus Bad Münder 37 Punkte in der Vereinswertung und gewann somit den zweiten Platz in der Vereinswertung mit einem knappen Abstand von acht Punkten zum Erstplatzierten. Fast alle Sportler errangen mit ihren ausdrucksstarken und kraftvollen Läufen eine Platzierung. Mit zwei Goldmedaillen konnte Hannah Do im Einzel sowie im Paarlauf mit Tom Lüdders aus dem Team Fuhlsbüttel in der Altersklasse zwölf bis 14 Jahre ein starkes Zeichen setzen. Auch ihr Bruder Tim Do konnte in der nächst höheren Klasse bis 17 Jahren die Silbermedaille sichern. Zusammen mit Anna Siepmann holten die beiden die Goldmedaille mit großem Abstand zu den Zweitplatzierten.

Auch in der Einzel-Kategorie sorgten Anna Siepmann und Kiara Jaschik für einen spannenden Wettkampf, den Anna Siepmann für sich gewinnen konnte und eine weitere Goldmedaille für Redfire und das Team NTU holte. Kiara Jaschik verpasste das Finale nur knapp und punktgleich mit dem Nächstplatzierten.

Nach der Pause ging es direkt weiter für das Damen-Team mit Bianca Schönemeier, Stephanie Bombleski und Jenna Labinski, die mit deutlichem Abstand den ersten Platz belegten. Für Bianca Schönemeier und Stephanie Bombleski lief es auch in der Einzelklasse sehr gut, sodass sich das Ergebnis in einer der stärksten Klassen mit einer Bronzemedaille (Schönemeier) und dem 6. Platz (Bombleski) im Finale sehen lassen konnte. Der Großmeister und Trainer Christian Senft konnte in der Einzelklasse bis 50 Jahren die allerletzte Goldmedaille des Turniers gewinnen.

Für die größte Überraschung sorgte jedoch Bjelle Dyck als jüngste Sportlerin aus dem Verein, die zum ersten Mal auf einem Bundesranglistenturnier startete und direkt die Silbermedaille in der Altersklasse acht bis elf Jahre mit nach Hause brachte.

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