Lügde. Auch wenn laut Busunternehmer Jörg Brinn „der Bus das sicherste Verkehrsmittel ist“, gilt es doch unbedingt, einige Regeln zu beachten, damit das auch so bleibt. Bereits seit einigen Jahren schult er ehrenamtlich gemeinsam mit der Polizei die Fünftklässler der Johannes-Gigas-Schule im richtigen Verhalten im und am Bus. Geduldig erklärt er die Gefährdung durch den toten Winkel, bringt den aufmerksamen Kindern anschauliche Beispiele aus seiner dreißigjährigen Tätigkeit als Busfahrer und betont, dass noch nie etwas „richtig Schlimmes“ passiert ist. Ausführlich verdeutlicht er die vielfältigen Möglichkeiten, sicher aus dem Bus zu kommen, selbst wenn dieser nach einem Unfall auf der Seite liegen sollte.
Unterstützt wird er von den Polizeibeamtinnen Annabell Wiechers und Tanja Jobst, die ebenfalls den Fünftklässlern die Gefahrenmomente im und am Bus aufzeigen. Unter dem Schlagwort „Nicht rennen und nicht pennen“ machen sie klar, was wirklich wichtig ist: Ruhe und Aufmerksamkeit. Erst wenn der Bus steht, darf man auf ihn zugehen und einsteigen. Die Schultasche muss dabei mit beiden Händen vor dem Körper getragen werden, damit sie niemandem bei einer Drehbewegung ins Gesicht schleudert. Festhalten, die Tasche zwischen die Füße stellen, nicht schreien und nicht essen und trinken, sind weitere Hinweise, die es im Bus zu beachten gilt. Lebensrettend die Information, dass nach dem Aussteigen zuerst der Bus abgefahren sein muss, bevor die Straße überquert werden darf.
Diese Schulstunde der ganz anderen Art kann dazu beitragen, dass der Bus das sicherste Verkehrsmittel im Straßenverkehr bleibt und auch weiterhin die Kinder gesund und munter zur Schule und nach Hause bringt.
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