Hagen. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Schützenvereins Hagen 1896 e.V. unter Corona-Vorgaben im Schützenhaus wurden die Berichte der Jahre 2020 und 2021 gleich mit verhandelt. Wie bei vielen anderen Vereinen waren die beiden letzten Jahre Pandemie-bedingt schlechte Jahre. In 2020 fielen alle Veranstaltungen und auch das Schützenfest aus. Auch das Jahr 2021 fing an, wie das Jahr 2020 aufgehört hatte. Wieder keine Schießabende, kein Osterfeuer. Umso erfreulicher war, dass diese Zeit zur Modernisierung des KK-Standes genutzt wurde und dass Anfang September 2021 der Männernachtmittag und im Oktober der Seniorennachmittag beziehungsweise das Schweinepreisschießen, aber auch das Vergleichsschießen der Hagener Vereine, stattfanden. Danach ruhte alles wieder.
Es folgten die Berichte der Damenabteilung und der Schießsportleiter für die letzten beiden Jahre, die sehr kurz ausfielen, da im Bereich Schießsport vieles auf der Strecke geblieben war. Andreas Müller berichtete ebenfalls von zahlreichen Absagen aus den Jahren 2020 und 2021 für den Musikzug. Übungsabende und sonstige Vereinsaktivitäten waren rar und so nutzte der Vorstand die Zeit um die Homepage neu zu gestalten und sich mit dem Thema „Mitgliederwerbung“ zu beschäftigen. Nachwuchsmusiker werden gesucht!
Nach dem Kassenbericht und der Entlastung des Kassierers und des gesamten Vorstands wurden Mitglieder für ihre 15-, 25-, 40-, 50- und sogar für 70-jährige Vereinstreue geehrt. Danach führte Ortsbürgermeister Andreas Müller die Vorstandswahlen durch. Nachdem sich der 1. Präsident Christian Pulver wieder zur Verfügung gestellt hatte, wurde er von den Mitgliedern einstimmig gewählt. Auch der weitere Vorstand mit dem 2. Präsidenten Jan Phillip Schmidt, Ute Himstedt-Lippert als Kassiererin sowie dem Schriftführer Jan Hendrik Kleine wurden wiedergewählt.
Der nächste Tagesordnungspunkt lautete: „Beitragserhöhungen“. Da die Kosten für Verbandsabgaben und die Unterhaltungskosten für den Schützenverein ständig steigen, ist eine Anhebung unumgänglich. Diese Erhöhung wurde von den Mitgliedern einstimmig abgesegnet.
Der Schützenverein hofft nun, dass das Schützenfest am Pfingstwochenende gefeiert werden darf. Die Planungen dafür sind bereits im vollen Gange und es bleibt spannend, wer sich Sonntag, 24. April, zum neuen Schützenkönig schießt. Dafür wurden in den letzten Jahre Birken hinter dem Schützenhaus angepflanzt und es soll auch vor dem Schützenfest wieder die Aktion „Ein Wochenende GRÜN-WEISS“ geben, um auf das Fest aufmerksam zu machen. Auch weitere Veranstaltungen wie das Osterfeuer stehen auf dem Terminplan.
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