Osterwald. In der letzten Zeit hielt ein Brandstifter die ehrenamtlichen Feuerwehrleute in Salzhemmendorf über mehrere Wochen auf Trab. Fast täglich heulten die Sirenen und piepten die Funkmeldeempfänger der Einsatzkräfte. Hinzu kam noch ein Wohnhausbrand, der zum Glück nicht die Handschrift des Brandstifters trug, der den Einsatzkräften viel abverlangt hatte. Doch aus dieser schlimmen sowie herausfordernden Zeit konnte man auch sehr viele positive Erkenntnisse gewinnen, die z. B. aus der Unterstützung der Anwohner hervorging.

Auch der in Oldendorf ansässige Unternehmer Uwe Wessel (UW Mineralöle) wollte den Feuerwehrleuten, die Tag und Nacht bereitstehen, um anderen Menschen in Not zu helfen, seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen. Kurzerhand sprach er Frank-Borris Baum (Car Akustik), Frank Bohne (Bäckerei Bohne GmbH), Hans Hansel (Unternehmer), Christian Mrosek (Sparkasse Hameln-Weserbergland), Manfred Steinhof (Fridrich Müller GmbH), Simone Treidel (Berufsbetreuerin), Matthias Wagner (Blaupunkt Evo-Sales GmbH), Friedhelm Walter (Vermögensberater), Felix Wessel (FW Bau) und Alexander Wessel, die im Gemeindegebiet leben oder ihr Unternehmen betreiben, an.

Diese waren sofort Feuer&Flamme als Uwe Wessel ihnen von seinem Vorhaben berichtete. In kürzester Zeit kam so ein eine Geldspende von insgesamt 2750 Euro zusammen. Nun wurde der Scheck im kleinen Rahmen, stellvertretend für alle Einsatzkräfte, die in den vergangenen Wochen im Einsatz waren, um Mensch, Tier und Natur zu schützen, an den Osterwalder Ortsbrandmeister Jan-Hendrick Stucki überreicht. Da auch Stucki von so einer großen Geldspende vollkommen überrascht war, muss in den nächsten Tagen erst einmal analysiert werden, wo man das Geld am besten investieren kann. Was mit einem Teil des Geldes geschehen wird, konnte der Ortsbrandmeister aber schon sagen. Es wird für alle ehrenamtlichen Feuerwehrleute, die in den letzten Wochen gemeinsam erfolgreich die Vielzahl an Bränden gelöscht haben, einen gemütlichen Grillabend geben.

Ein riesen Dank kommt aber auch von den Ehrenamtlichen, den sie an ihre Familien und Arbeitgeber richten, die ebenso unter der Brandserie litten wie die Feuerwehrleute, indem sie immer wieder auf ihren Lebenspartner, Familienvater oder Arbeitskraft verzichten mussten.

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