Weser/Leine (gök). Letztes Jahr wurde der erste Meister des 1. FGC Weser/Leine noch in einem Turnier ausgespielt, das Marcel Woyciechowski für sich entscheiden konnte. Dieses Jahr aber wurde eine Liga mit drei Staffeln und 23 Spielern aus der Taufe gehoben. An sechs oder sieben Doppel-Spieltagen spielten die jeweiligen Staffeln ihre Sieger und die zukünftige Ligazugehörigkeit aus, wobei Sven Hölscher, Michael Regenhardt und Nils Dörrie ihre Staffeln jeweils schon vor dem letzten Doppel-Spieltag klar für sich entscheiden konnten und verdient in das Finale einzogen.
Im kommenden Jahr werden die Spieler des 1. FGC Weser/Leine ihren Meister dann nicht mehr im Finale entscheiden müssen. Diese Saison konnten sich neun Spieler für die neu geschaffene 1. Liga qualifizieren, was dann ein Finale durch den Ligabetrieb zukünftig überflüssig macht.

Auch im Finale zeigten Hölscher, Regenhardt und Dörrie, dass sie zurecht in das Finale eingezogen sind. Trotz Regenwetter und nicht den besten Spielbedingungen auf der Anlage am Humboldtsee zeigten die drei Spieler unter der genauen Aufsicht von Schiedsrichter Jannis Dehne sehr gute Leistungen. Nach den ersten neun Löchern lag Sven Hölscher mit 32 Schuss zwei unter Par knapp vor Nils Dörrie (35) und Michael Regenhardt (36). Auf der zweiten Hälfe der ersten Runde hatte Dörrie dann Pech und verlor mit einigen Randtreffern zu insgesamt 83 Schuss etwas den Kontakt zu Hölscher und Regenhardt, die mit 74 und 75 Schüssen nur ein Schuss zur Halbzeit trennte.

Zu Beginn der zweiten 18-Loch-Runde steigerte sich Dörrie dann aber und holte Schuss um Schuss auf, sodass er nach 27 Löchern auf 115 Schuss kam. Hölscher kam zu dem Zeitpunkt auf 111 Schuss und Regenhardt auf 110 Schuss. Auf den letzten neun Löchern agierte Hölscher dann aber am nervenstärksten und spielte nach der ersten starken 74er-Runde jetzt sogar mit 72 eine Par-Runde, was schließlich mit 146 Schuss zum klaren Sieg im Meisterschaftsfinale reichen sollte.

Am letzten Loch sicherte sich Regenhardt nervenstark mit vier Schuss zur 79er Runde und insgesamt 154 Schuss den zweiten Platz in der Meisterschaft. Dörrie kam trotz der zwei „Doppel-Bogeys“ an den letzten beiden Löchern auf eine starke 73er-Runde, belohnte sich mit dann insgesamt 156 Schuss für den Bronzeplatz bei seiner Aufholjagd aber nicht.
Auf dem Siegertreppchen nahm Sven Hölscher den großen Wanderpokal für die Meisterschaft glücklich entgegen, wobei vorher schon alle drei Spieler den Pokal für den jeweiligen Staffelsieg in dieser Saison bekommen hatten. Lobende Worte fanden sich dabei vor allem für den Ligaobmann Christoph Ahlborn, der die erste reguläre Saison des 1. FGC Weser/Leine souverän organisiert hatte.

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