Bad Pyrmont. Wie seit Jahren unternahm der Kreisverband Bad Pyrmont der Europa-Union eine Studienreise, die ihn im Juni zunächst nach Bamberg, dann an den Chiemsee und zuletzt nach Salzburg führte.
Unter der erprobten Reiseleitung von Uwe Klüter stand in der UNESCO-Welterbe-Stadt Bamberg zunächst eine Zwei-Flüsse-Fahrt mit dem Boot auf dem Programm. „Auf der Regnitz fuhren wir an den Fischerhäusern von „Klein-Venedig“ vorbei, am Dom St. Michael und der Konzerthalle. In Gaustadt wurden wir mit der letzten noch im Betrieb befindlichen Schleuse des alten König-Ludwig-Kanals zu Tal geschleust. Über den Main-Donau Kanal und den alten Main glitten wir vorbei an Biotopen und naturbelassenen Flusslandschaften, vorbei am ehemalige Landesgartenschaugelände, dem Erba-Park, zurück in die Altstadt.“
Nach einem urigen Abendessen in der traditionellen Fässla Brauerei konnten die Reisenden das pulsierende Leben in den kleinen Gassen der Studentenstadt genießen. Am nächsten Vormittag wurden bei einem Stadtrundgang die Highlights der barocken Universitätsstadt erkundet. An vielen Gebäude prangte das blaue Förderschild der Europäischen Union.
Die Weiterfahrt zum Chiemsee verging wie im Flug, am Nachmittag konnte bereits der Kurort schon mal zu Fuß erkundet werden. Am nächsten Tag ging es auf ein Boot der Chiemsee-Dampfschiffahrt zum UNESCO-Welterbe, dem Schloss auf der Herreninsel. Das Alte Schloss wurde als Augustiner-Chorherrenstift genutzt und beherbergt eine Ausstellung zum Grundgesetz und die umfangreiche Gemäldesammlung des örtlichen Malers Julius Exter.
Das „neue Schloss“ ist der großzügige Nachbau des Versailler Schlosses durch den bayrischen König Ludwig II. Seine persönlichen Finanzen hat der König durch diesen Bau zwar ruiniert. Auch die Fraueninsel mit dem Frauenkloster und ihrer Gastronomie interessierte die Reisenden. Über 1200 Jahre lebten Benediktinerinnen in der Abtei Frauenwörth. Eine Ordensschwester führte die Gruppe durch die Abtei.
Zurück ging es mit der letzten Dampf-Straßenbahn Deutschlands mit Sicht auf verträumte Hinterhöfe und schmucke Kurvillen.
In der Mozart-Stadt Salzburg gab es eine Stadtführung durch die winkligen Gassen vorbei an großzügigen barocken Häusern. Mit der Einseilbahn ging es zur Feste Hohensalzburg mit fantastischem Panoramablick über die Stadt, die Salza und das Salzburger Land bin hin zu den schneebedeckten Gipfeln der Alpen.
Bei der Rückfahrt gab es einen Zwischenstopp im Restaurant „Ku-h-lturstall Germete“ bei Warstein. Die Wirtin Jutta Baumhecker hatte ein rustikales Abendessen vorbereitet. Gegen 20 Uhr erreichten die Teilnehmer die Kurstadt und freuen sich schon auf die nächste Reise, wie Uwe Klüter und Dr. Martin Holme berichten.
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